Aug 232016
 

Bereits in der Präambel ihres Wahlprogrammes nennt die LINKE die aktuelle Situation beim Namen:

Kommunen, Bildung, Kinder-, Jugendarbeit und Kultur sind weiter unterfinanziert. Eine gleichwertige und gleichberechtigte Entwicklung beider Landesteile findet nicht statt. Der Osten des Landes fühlt sich vom Westen abgekoppelt. Der Staat zieht sich aus der Fläche zurück. Kultur wird geschliffen, Mobilität eingeschränkt.

Im Abschnitt VII. Für alle Sinne wird das kulturpolitische Programm ausführlich dargestellt.

Nachstehend Auszüge aus dem Programm, Hervorhebungen durch die Redaktion…

Kultur ermöglichen
Keine Kultur ohne Kulturschaffende
Dialog der Kulturen fördern

Die LINKE ging im Juli dieses Jahres auf die Kulturschaffenden im Lande zu und lud zu einer Reihe Gespräche mit den Kandidaten, dem Sprecher für Kultur- und Sozialpolitik, Torsten Koplin, und dem Vorsitzenden der Partei, Helmut Holter, ein, bei denen das geplante Kulturförderungsgesetz vorgestellt und diskutiert wurde. Wir berichteten in unseren News vom 02.08.16 darüber:

Eine erste kulturpolitische Begegnung hat am 28. Juli in Bröllin stattgefunden, die Landtagsfraktion DIE LINKE. lud KünstlerInnen und Kulturschaffenden der UER-Region zu einem Gedankenaustausch zu ihrem Entwurf zum Kulturförderungsgesetz  ein.

Der Kunst- und Kulturrat Vorpommern-Greifswald hat diese Einladung gerne angenommen und zu viert (2 Mitglieder, Angelika Janz und HE Gödecke und 2 Vorstandsmitglieder, Anke Holstein und Connie Müller-Gödecke) teilgenommen. Über diesen Termin berichten wir demnächst in der Wahl-Programm-Reihe, können aber schon konstatieren:

eine solch intensive Auseinandersetzung mit der Kulturpolitik in MV wünschen wir uns von allen Parteien!

Torsten Koplin, die LINKE

Torsten Koplin, die LINKE

Aus ihrem Wahlprogramm hat die LINKE 15 Zukunftsprojekte entwickelt, darunter Nr. 7: Kultur ist GESETZt.

Kulturpolitischer Sprecher der Partei ist Torsten Koplin, der auf seiner Kandidatenseite ebenfalls explizit Stellung zur Kultur bezieht.
Seine Aussage:

Kultur muss sich nicht rechnen – Kultur zahlt sich aus!

Fazit:

Die LINKE ist die einzige der sich zur Wahl stellenden und hier auf unserer Webseite vorgestellten Parteien,  die sich in ihrem Wahlprogramm ausführlich und sachkundig mit dem Thema Kultur in MV auseinandersetzt und in einer Reihe von Gesprächen auf die Kulturschaffenden zugeht und  mit ihnen spricht.
Der von der LINKEN vorgestellte Entwurf für ein Kulturfördergesetz ist realistisch, umfassend und wird, sofern er realisiert werden kann,  den Verfassungsauftrag, Kultur und Kunst zu fördern, endlich umsetzen.
Keine andere Partei in unserem Bundesland nimmt in diesem Wahlkampf Kunst und Kultur so wichtig und setzt sich so sachkundig und umfassend für eine angemessene Kulturpolitik ein.

 

Aug 222016
 

In diesem Beitrag nutzen wir den allgemein üblichen Kurzbegriff „GRÜNE“ wenn die Partei Bündnis 90 / Die Grünen gemeint ist.

Auf der Webseite www.gruene-mv.de findet man schnell zu den Wahlaussagen und dem Wahlprogramm. Das Programm steht komplett oder kapitelweise zum Download zur Verfügung.

LEBENDIGE KULTUR – Damit MV ein Land der Vielfalt und Kultur bleibt!

Diese zentrale Aussage verdeutlicht den Kulturbegriff der GRÜNEN, die darunter eben nicht nur Denkmalschutz, Baudenkmäler und touristische Attraktivität verstehen. 

Wir GRÜNE stehen für eine neue Kulturpolitik in Mecklenburg-Vorpommern. Bessere Bedingungen für Kulturschaffende sind unser Ziel, denn gerade in den ländlichen Räumen sind sie das Personal für eine Wiederbelebung. Wir wollen keine „von oben” verordnete Förder- und Kürzungspolitik in der Kultur, sondern Projekte und Angebote fördern, in denen Bürgerinnen und Bürger selber künstlerisch und kulturell aktiv werden können. Mit einer engen Kooperation zwischen freier Kultur und öffentlichen Kultureinrichtungen und einer Förderung der Potenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft wollen wir das kulturelle Leben in unserem Land voranbringen.

Die Kernaussagen:

  • Mehrspartentheater statt Mehrfahrtentheater

  • Kultur verlässlich und unbürokratisch gestalten – in der Stadt wie auf dem Land

  • Kulturräte unterstützen
    In den vergangenen Jahren haben sich in vielen Landkreisen Kreiskulturräte gebildet. Hier vernetzen sich Künstler und Kulturinteressierte, um Positionen und Konzepte für die kulturelle Entwicklung ihrer Regionen zu entwickeln und zu diskutieren.
    Wir GRÜNE wollen die Arbeit dieser Kulturräte weiter stärken und:
    • pro Landkreis oder kreisfreier Stadt wenigstens eine halbe Personalstelle für die Kulturräte zur Verfügung stellen.
    • allen acht Kreiskulturräten zeitnah gestatten jeweils zwei stimmberechtigte Mitglieder in den Landeskulturrat zu entsenden – wie durch die Landesregierung angekündigt, aber nie umgesetzt.
    den Landeskulturrat zu einem unabhängigen und paritätisch besetzten Gremium umbauen. Statt die Mitglieder wie bisher vom Kultusminister auswählen zu lassen, wollen wir die Mitglieder aus jeweils einen stimmberechtigten Vertreter der sechzehn verschiedenen Kulturbereiche bestimmen und weitere sechzehn stimmberechtigte Delegierte der acht Kreiskulturräte in den Rat entsenden. Daneben sollen kulturelle Verbände sowie Landes und Kommunalverwaltung ohne Stimmrecht teilnehmen dürfen.
    dem Landeskulturrat vor Entscheidung der kulturellen Projektförderung ein Votum für förderfähige Projekte zugestehen.

  • Kulturelle Bildung voranbringen

  • Baukultur: Erbe erhalten – neue Konzepte entwickeln

Ein Programm, das Gegenwart und Zukunft miteinbezieht, Kultur und Gesellschaft als sich gegenseitig bedingend definiert und die Unterstützung der Kunst- und Kulturräte explizit formuliert. Unsere Forderung nach einer Halbtagsstelle für den Kunst- und Kulturrat, nach finanzieller Absicherung unserer Arbeit finden wir hier wieder.

Nur die GRÜNEN und die LINKE (s. nächster Beitrag) positionieren sich in diesem Landtagswahlkampf explizit und detailliert zur Kulturpolitik und speziell zu den Kunst- und Kulturräten.

Das ist sehr erfreulich!

Ulrike Berger / Die Grünen Bündnis 90

Ulrike Berger

Fachpolitische Sprecherin für Bildung, Kultur, Atompolitik der Landtagsfraktion sowie Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Wissenschaft und Kultur ist Ulrike Berger. Sie ist Mitglied der Bürgerschaft der Universitäts- und Hansestadt Greifswald und im Aufsichtsrat der Theater Vorpommern GmbH.

Sie unterstützt die Arbeit des Kunst- und Kulturrates Vorpommern-Greifswald, also uns, seit Anbeginn, nahm an den Kreiskulturkonferenzen teil, nahm die Beschwerden über die gängelnde und desaströse Kulturförderpolitik im Lande auf und stellte dazu Anfragen im Landtag.

Ein detailliertes und fachkundiges Wahlprogramm mit Engagement für die Kunst- und Kulturräte, Kompetenz, Offenheit, Engagement anstatt Phrasen oder gänzlich fehlenden Inhalten.

Links:

Aug 212016
 

Die SPD hat zwar eine eigene Wahlkampf-Webseite, aber sie kämpft nicht. Jedenfalls nicht mit Inhalten.

Zwei Punkte tauchen auf allen Webseiten auf:

  • Starke Wirtschaft und Gute Arbeit
  • Sozialer Zusammenhalt.

Ansonsten ist es schwierig, Inhalte auf diesen Seiten zu finden, sie eher wie ein Spielplatz wildgewordener Webdesign-Praktikanten. Es zappelt und flimmert, aber Inhalte?

Ein Wahlprogramm zur Landtagswahl, ob online oder zum Download, ist nicht zu finden.

Wenn man dann die Seitensuche bemüht, findet man Kandidatenporträts und Kurzaussagen.

Falko Beitz
Ingolf Donig
Thomas Würdisch
Thomas Schwarz
Christian Pegel
Till Backhaus
Matthias Brodkorb
Andreas Butzki
Heike Carstensen
Nadine Juditz

Ehrenamt, Denkmalschutz … sonst nichts. 

Und der Herr Kultusminister Brodkorb gibt auf seiner Kandidatenseite in der Spalte „Zu meiner Person“ nicht mal an, daß er Minister für ist.

Patrick Dahlemann, immerhin Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport des Kreistages Vorpommern-Greifswald, thematisiert diesen Themenbereich in seinem Kandidatenprofil auch nicht.

Suche nach Kulturpolitik auf der Wahlkampf-Webseite

Suche nach Kulturpolitik auf der Wahlkampf-Webseite

Suche nach Kulturpolitik auf der Landesverbands-Webseite

Suche nach Kulturpolitik auf der Landesverbands-Webseite

Das ist sehr sehr mager.

Zum Schluss noch einmal die Links:

SPD Mecklenburg-Vorpommern

Landesverband SPD Mecklenburg-Vorpommern

Die Wahlkampfseite der Partei, die man zwar über Googlesuche findet, die aber auf der Webseite selbst nirgends verlinkt zu sein scheint.

Auf der Webseite der Gesamtpartei SPD findet sich eine Übersicht über regionale SPD-Kulturforen. Mecklenburg-Vorpommern? Fehlanzeige.

Aug 212016
 

Die FDP nennt in der Präambel ihres Wahlprogrammes Mecklenburg-Vorpommern das Land der Chancen:

CHANCEN wollen wir für das Ehrenamt, den Sport und die kulturelle Vielfalt unseres Landes schaffen. Ohne ehrenamtliches Engagement wäre unser Bundesland ärmer. Sport hat in unserem Gesellschaftsbild einen hohen Stellenwert und steht für Verantwortung, Engagement und Leistungsgerechtigkeit. Das sind Maxime, denen wir Freie Demokraten uns verpflichtet fühlen. Die kulturelle Vielfalt des Landes macht das Leben in unserem Land erst lebenswert. Kultur und Kunst brauchen Freiräume, die wir schaffen und ausweiten wollen.

und geht in ihrem Wahlprogramm explizit auf Kultur und Kunst ein. Leider wird das Ehrenamt, das Allheilmittel hilfloser Politiker, wieder mit hoher Priorität beschworen.

Zwar sind die Aussagen zur Kulturpolitik recht generell gehalten, aber sie zeigen im Gegensatz zu den plakativen Aussagen beispielsweise der CDU, dass diese Partei unter Kulturpolitik nicht nur Heimatpflege und Denkmalschutz versteht, sondern einen eigenen Kulturbegriff defininiert:

Kultur ist das, was menschliches Zusammenleben erst ermöglicht. Insofern unterscheiden wir uns deutlich von konservativen Auffassungen. Wir sagen: Kultur ist alles, was uns die Natur nicht gegeben hat, was wir erlernen bzw. erarbeiten müssen. Das beginnt mit unserer Sprache, mit unserem Wohnumfeld, das wir uns schaffen müssen und endet schließlich mit den gesellschaftlich-politischen Strukturen und dem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Kulturlandschaft. Freie Demokraten sagen: mit Kultur, zur Zivilisation freier Bürger, zur Bürgergesellschaft!

Kultur wird dann jedoch auch wieder, und das scheint ein Kanon etlicher Parteien zu sein, als Dienstleister für den Tourismus gesehen.

Programmatische Aussagen

Einschätzung:

Die FDP MV formuliert einen an den Interessen der Wirtschaft und der Bevölkerung ausgerichteten Kulturbegriff, über den man diskutieren kann und muss.
Ihre Vorhabenliste besteht nicht nur aus Worthülsen und Schlagworten.

Link zum Wahlprogramm im PDF-Format oder auf der Webseite der Partei

Aug 192016
 

Heimat im Mittelpunkt – das ist das zentrale Motto der CDU für die Landtagswahl 2016 in Mecklenburg-Vorpommern, die Überschrift des Wahlprogramms der Partei.

Eine Partei, die gemeinsam mit der SPD die Regierung stellt.

Präambel des Wahlprogramms:
„„Gut leben in der Heimat“
Bildung und Kultur im gegenseitigen Vertrauen stärken

Die CDU war und ist der Ansicht, dass all jene, die in unserer Heimat forschen, lehren oder sich für Kunst und Kultur engagieren, mehr Vertrauen, gestalterische Freiheit und finanzielle Spielräume benötigen. Die Bildungs- und Kulturpolitik der CDU setzt deshalb auf die schöpferische Kraft gegenseitigen Vertrauens. Für die CDU entscheidend ist die selbstbestimmte Zielverwirklichung der Akteure innerhalb eines verhandelten inhaltlichen und finanziellen Rahmens. Permanente Kontrolle und Intervention zerstört nach unserer Überzeugung die Motivation der Menschen und wirken destruktiv.“

Dann finden sich diese Aussagen (hier zusammengefasst):

  1. Die Digitalisierung ist ein zentraler Baustein für eine moderne und zukunftsorientierte Gesellschaft. Notwendig ist jedoch nicht nur die Nutzung der Digitalisierung im technischen Sinne, sondern auch eine darauf bezogene Anpassung pädagogischer und inhaltlicher Konzepte, um eine höhere Lern- und Lehreffektivität hervorzurufen. Die CDU wird diesen Prozess begleiten und den Blick zielgerichtet und kritisch darauf richten, dass die digitale Bildung ein Gewinn für Schule, Hochschule und Kultur wird.

    Digitalisierung und ihre Vorteile werden aufgeführt, daß aber gerade in unserer Region das seit Jahren von der CDU/SPD-Regierung  immer wieder beschworene Breitband, die Voraussetzung dafür,  nur eine Chimäre ist, erfahren wir täglich.

  2. Baudenkmäler und Kultur prägen unsere Heimat

    Zur Kultur unseres Bundeslandes gehört eine identitätsstiftende und heimatbezogene Baukultur, sowohl mit den historischen als auch mit den zeitgemäßen Gebäuden.
    Die zahlreichen Klein- und Mittelstädte unseres Landes mit ihrer historischen Bausubstanz sind Teil unseres kulturellen Erbes, aber auch Faktor für den Tourismus.

    Da ist sie wieder, Kultur als Dienstleister für den Tourismus. Und Identität wird auch wieder beschworen.

  3. Das Fortbestehen einer vielfältigen Theaterlandschaft kann nur mit einer ausgewogenen Theaterreform umgesetzt werden. Für die CDU steht fest, dass alle Theaterstandorte erhalten bleiben müssen und dass an den Theatern anständige Löhne gezahlt werden. Beide Landesteile müssen gleich behandelt werden. Eine niveauvolle und vielfältige Theaterlandschaft ist ein wichtiger weicher Standortfaktor für unser Land und dessen Regionen.

    Kultur wieder als Standortfaktor, nicht als Grundvoraussetzung für menschenwürdiges, selbstverantwortliches Leben.

  4. Wir fördern schon jetzt Projekte, die sich mit dem Erinnern an die sowjetische Gewaltherrschaft auseinandersetzen und unterstützen Bildungseinrichtungen, die zu Demokratie und Toleranz erziehen.

    Einverstanden, aber wo bleibt die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und wo bleiben Argumente gegen Rechts?

  5. Die CDU steht dafür, dass das kulturelle Erbe Mecklenburg-Vorpommerns geschützt wird. Dabei müssen die besonderen Belange der beiden Landesteile Mecklenburg und Vorpommern weiterhin berücksichtigt werden. Die Förderung und die Pflege der niederdeutschen Sprache ist ein weiteres wichtiges Anliegen der CDU. Auch die Menschen, die infolge des Zweiten Weltkrieges nach Mecklenburg und Vorpommern vertrieben wurden oder hierher geflüchtet sind, haben unser Land stark geprägt. Ihr kulturelles Erbe müssen wir bewahren.

    Eben noch die Identität beschworen und jetzt die Vielfalt, alles unter einen Hut. Und Niederdeutsch auch wieder…

  6. Wir unterstützen die Bemühungen Schwerins, das ehemalige Residenzensemble zum Weltkulturerbe erklären zu lassen.

    Ob man damit Wahlen gewinnen kann?

  7. Die CDU setzt sich für eine verstärkte Filmförderung des Landes ein. Filmproduktionen mit regionalem Bezug können die naturbelassenen Kulissen Mecklenburg-Vorpommerns nutzen und die Schönheit der Kulturlandschaft wie auch der Architektur des Landes aufzeigen. Eine verstärkte Filmförderung verbessert dabei nicht nur die überregionale Reputation des Landes, sondern erhöht auch das Heimatgefühl der Bürger und stärkt die regionale Wirtschaft.

    Also: Heimatfilme, Dokumentarfilme, Wirtschaftsstärkung, Außenwirkung – ist das zeitgenössische Kultur?

  8. Mehr Ehre für das Ehrenamt

    Ehre haben wir genug! Es braucht Akzeptanz.
    Ehrenamt ist für Schweriner Regierungs-Parteien das Zauberwort für die Flucht vor den eigenen Versäumnissen.

Schlußsatz des Wahlprogramms der CDU MV:
Heimat zum Leben
Mecklenburg-Vorpommern ist eine liebenswerte Heimat, immer mehr Menschen wissen unser Land zu schätzen. Dieses Land hat Potenziale und Möglichkeiten. Wir wollen es weiterentwickeln: unvoreingenommen, mit Augenmaß, Herz und Verstand. Die CDU MV kann das und ist deshalb bereit, in Zukunft noch mehr Verantwortung für unser Land zu übernehmen. Wir kämpfen um das Vertrauen der Wähler. Damit das Land morgen noch mehr Heimat zum Leben ist.

Einschätzung:
ein rückwärtsgerichteter Kulturbegriff, der jedwede Gegenwart ausklammert.
Wir leben aber in der Gegenwart und müssen diese bewältigen und die Zukunft bedenken.

Vertrauen, gestalterische Freiheit, finanzielle Spielräume – in der Präambel, ansonsten ein diffuser Heimatbegriff und Kultur  nur als Kulturwirtschaft.

Und schaut man zurück auf die Arbeit der CDU-Landtagsfraktion in der aktuellen Legislaturperiode, findet man dann Kultur? Naja…

Zur Landtagswahl in MV: das kulturpolitische Programm der AfD

Wir planen in dieser Woche das kulturpolitische Programm der Parteien aufzuzeigen, die zur Zeit im Landtag in Schwerin sitzen oder sich zur Wahl stellen. Und da die AfD sich überall breitmacht, schauen wir mal auf das Kulturverständnis und das kulturpolitische Programm. Das Programm ist über diesen Link zu finden: http://www.afd-mv.de/landtagswahl-2016/unser-programm/ Wieder eine bunte Mischung aus […]

Zur Landtagswahl in MV: Das kulturpolitische Programm der NPD

Wir planen in dieser Woche das kulturpolitische Programm der Parteien aufzuzeigen, die zur Zeit im Landtag in Schwerin sitzen oder sich zur Wahl stellen. Und da die NPD im Landtag sitzt, stellen wir sie hier kurz vor. Das Programm der Partei findet sich auf dieser Seite: http://www.npd-mv.de/?page_id=17288 Ein Leitsatz der Partei: Unsere Heimat braucht Sprache […]

Zur Landtagswahl in MV: die kulturpolitischen Konzepte der Parteien

Am 4. September steht die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern an. Wir wollen in den Wochen vor der Wahl die kulturpolitischen Programme der sich zur Wahl stellenden Parteien hier vorstellen und herausfinden, welchen Stellenwert die Kultur in den jeweiligen Wahlprogrammen hat. Eine erste kulturpolitische Begegnung hat am 28. Juli in Bröllin stattgefunden, die Landtagsfraktion DIE LINKE. lud […]

Servicecenter Kultur: Sprechtag in Greifswald am 24.08.

Am Mittwoch, den 24. August bietet das Servicecenter Kultur einen Sprechtag im Koeppenhaus in Greifswald an. Künstler, Kulturträger und Vereine aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald, die beabsichtigen Kulturförderung des Landes M-V zu beantragen, erhalten hier kostenfrei Hilfestellung bezüglich des Antragsverfahrens. Termine können von 10-17 Uhr stattfinden – um vorherige Absprache per Mail wird gebeten:Hendrik Menzl (Servicecenter […]

25 Jahre EU-Förderung in Mecklenburg-Vorpommern: Was wurde erreicht? Wie geht es weiter?

Am 30.06. findet in Schwerin eine Veranstaltung der Staatskanzlei mit dem Titel „25 Jahre EU-Förderung in Mecklenburg-Vorpommern: Was wurde erreicht? Wie geht es weiter?“ statt. Experten diskutieren am 30. Juni 2016 im Schweriner Schloss, die Anmeldung war bis 27. Juni möglich. Das Programm in Kürze: 10.30 Uhr Einlass und Registrierung11.00 Uhr Begrüßung: Dr. Christian Frenzel, […]

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