Mai 182017
 

EIne Meldung des Senders Kulturradio vom Donenrstag, 18.05.2017:
Grüne fordern „Schluss mit brotloser Kunst“

Die Grünen haben sich im Bundestag für eine bessere soziale Absicherung von Künstlern eingesetzt.

Als Freiberufler fielen die Kultur- und Kreativschaffenden oft durchs soziale Raster, sie seien überproportional häufig von Altersarmut bedroht, kritisierte die Grünen-Abgeordnete Ulle Schauws heute in der Plenardebatte. „Existenzängste sind gerade für Kreative Gift“, sagte sie. „Schluss mit der brotlosen Kunst, Zeit für soziale Absicherung.“

Die Unionsabgeordnete Ute Bertram nannte die Grünen-Vorschläge einen „Kulturverhinderungsantrag“. Kunst brauche Freiheit statt mehr Reglement, sagte sie.

Der SPD-Kulturexperte Siegmund Ehrmann sprach sich dafür aus, die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern im Kulturbereich zu stärken. Hier mangele es immer wieder an der notwendigen Abstimmung.
Stand vom 18.05.2017

Mrz 112017
 

Die Webseite www.kultur-mv.de wurde von der Landesregierung MV als Portal für die Kunst- und Kulturschaffenden und die Besucher des Landes Mecklenburg-Vorpommern begründet und auf den Weg gebracht. Sie fungiert als „offizielles Kulturportal für Mecklenburg-Vorpommern.“

Kulturportal MV

Zur Vorbereitung eines Workshops auf der Landeskulturkonferenz MV im November 2016 hat Connie Müller-Gödecke das Portal etwas näher untersucht. Da sie aber aus Termingründen nicht an der Konferenz teilnehmen konnte, kamen die Argumente dieser Betrachtung nicht zur Sprache.  Die hier und im Download wiedergegebenen Punkte sind ihre persönliche Meinung. 

Ergebnis der Betrachtung:

www.kultur-mv.de ist eine Webseite, die

  • Im Netz schlecht gefunden wird
  • deren Schwerpunkt mehr auf Mecklenburg denn auf Vorpommern liegt
  • die wenig Inhalt liefert, wenn aber dann mit fragwürdigem Inhalt
  • die zu eng mit dem Tourismusverband MV verzahnt ist
  • die sich distanzlos und anbiedernd gibt, die Seitenbesucher duzt – eine Distanzlosigkeit, die vielleicht aus der Kreativwirtschaft stammt, aber nicht der Zielgruppe der Webseite entspricht.

Das Kulturportal MV ist eng verzahnt mit den Seiten des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, liefert diesem die Veranstaltungstipps und wird von der gleichen Webagentur erstellt und betreut.

Es ist kein Angebot für die Kultur Mecklenburg-Vorpommerns, es saugt die Kultur aus und instrumentalisiert sie für touristische Zwecke.

Es scheint: das Portal ist nur dazu da, Inhalte für den Tourismusverband zu liefern und da dies direkt nicht so einfach zu bewerkstelligen war, hat man dieses Portal erfunden und reicht die Inhalte durch.

Diese Seite dient nicht den Kulturschaffenden und Künstlern, und sie bietet auch keine redaktionellen Inhalte für Einwohner und Gäste.

Die Kulturschaffenden werden zu kostenlosen Inhaltslieferanten  instrumentalisiert.


Zum Download:
Kulturportal MV - eine Betrachtung und Bewertung von Connie Müller-Gödecke

Mai 202016
 

Und weil es eben um Stipendien ging, nun eine Info zum Kulturpreis 2016 des Landes MV:

Das Land Mecklenburg-Vorpommern lobt im Jahr 2016 wieder einen Kulturpreis als Haupt- und Förderpreis aus. Die Auszeichnungen werden durch den Ministerpräsidenten verliehen. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger müssen bis zum 1. Juli 2016 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingehen.

Pressemitteilung zur Auslobung des Kulturpreises 2016

Mai 202016
 

Diese Information geben wir gerne weiter:

Am 26.05.2016 bietet die Ehrenamtsstiftung MV in Anklam ein Seminar – Thema: Crowdfunding – Schwarmfinanzierung

Das Seminar richtet sich an Interessierte,

  • die einen Einblick in das Thema Schwarmfinanzierung erhalten wollen, an
  • alle die zukünftig ein Projekt mit dem Schwarm finanzieren möchten und
  • oder einfach Träume verwirklichen werden.

Informationen zum Seminar:  die Webseite bei der Ehrenamtsstiftung

Anmeldungen richten Sie bitte an

Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern
Ehrenamtsstiftung MV

Frau Muehlenberg
Eisenbahnstraße 8
18273 Güstrow
Tel. 03843 77499-0
Fax 03843 77499-21

Feb 092016
 

Wir wurden um Weiterleitung dieser Information gebeten und voilá:

Hallo alle,

wir haben einen Brief an die Landtags- und Bundestagsabgeordneten gegen das Asylpakte II verfasst und würden es begrüßen, wenn möglichst viele eherenamtliche Hilfsgruppen und Initiativen, die mit Geflüchteten arbeiten, den Brief unterzeichen. Der Brief soll am Mittwoch an die Abgeordneten gesendet werden, also unterzeichnet bitte schnell.

Die Angelegenheit EILT und ist wirklich sehr ERNST! Der Gesetztentwurf hat das Kabinett schon passiert. Die letzte Möglichkeit, das Desaster zu verhindern ist, die Abgeordneten dazu zu bewegen, im Bundestag dagegen zu stimmen!
Unter den untenstehenden Links gibt es weitere Infos dazu und bei Fragen könnt ihr gerne im Initiativenbüro anrufen (03834-7737881).

Hier Klicken zum Brief und zu den Unterschriften

http://stopasyllaw.blogsport.eu/
http://asylrechtsverschaerfungstoppen.blogsport.eu/

Jan 082016
 

In der Tradition der in den vergangenen Jahren durchgeführten Grenzlandcafés und Grenzlandwerkstätten lädt das Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern der Friedrich-Ebert-Stiftung  zu einem Treffen in das Gutshaus Ramin ein, um wieder einen Schritt weiter zu gehen.

In moderierten Arbeitsgruppen sollen verschiedene grenzüberschreitende Lebensbereiche betrachtet und jeweils ausgehend von einer ersten Ideensammlung konkrete Netzwerkprojekte entwickelt werden. Sprachmittler unterstützen die Arbeitsgruppen. Die Ergebnisse werden im Plenum vorgestellt und Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet.
Damit die Ideen und Projekte keine Luftschlösser bleiben, sind auch Vertreterinnen und Vertreter von Stiftungen und anderen Einrichtungen eingeladen, die bei der späteren Umsetzung finanziell und mit ihrem Erfahrungsreichtum helfen können.

Datum: Samstag 27. Februar bis Sonntag, 28. Februar 2016

hier klicken für weitere Infos
Jan 082016
 

Es entsteht gerade ein Katalog der Kulturellen Bildung in MV, in dem Kulturschaffende sich und ihr Angebot für Schulen vorstellen können.
Der Katalog wird zum 2. Halbjahr des Schuljahres 2015/16 allen Schulen in MV in gedruckter Form und digital zur Verfügung gestellt.

Das Ganze wird organisiert vom Netzwerk Kulturelle Bildung in MV, welches mit diesem Katalog vorhat,
Partner aus Kultur und Bildung sichtbar (zu) machen, mit Angeboten und Projektideen Kooperationen an(zu)regen, neue Partner für gute Kooperationen (zu) entdecken.

Mit diesem Formular:   http://goo.gl/forms/On6oPCHeqq können Sie Ihre Angebote eintragen, den Newsletter abonnieren kann man unter dieser Adresse.

hier klicken für weitere Infos
Aug 252015
 

Eine sommerliche Trägheit liegt über dem Land, wir haben trotzdem einige Informationen zusammengetragen.

  1. LEADER Projektauswahlverfahren:
    1. LEADER Lokale Arbeitsgruppe „Vorpommersche Küste“:
      Die Frist zur Erreichung von Projektideen, deren Umsetzung im Jahr 2016 aus dem LEADER-Budget der LAG finanziell unterstützt werden soll, endet am 04.09.2015.
      Bisher eingereichte Projekte bleiben in ihrer Bewertung bestehen.
      Das zur Aktualisierung oder zur Neu-Einreichung notwendige Projektdatenblatt können Sie hier downloaden.
    2. LEADER Lokale Arbeitsgruppe „Flusslandschaft Peenetal“:
      Alle Antragsteller, welche Projektideen eingereicht haben, wurden aufgefordert, noch einmal Ihr Projekt im beigefügten Projektdatenblatt zu beschreiben und insbesondere den Kosten- und Finanzplan zu aktualisieren.
      In den ersten zwei Septemberwochen werden die Antragsteller Gelegenheit haben, ihr Projekt vorzustellen.
  2. Die Förderfibel des Landes Mecklenburg-Vorpommern gibt einen Überblick über die aktuellen Förderprogramme in Mecklenburg-Vorpommern und enthält zu jedem Programm ausführliche Informationen zu Förderhöhe, Kriterien, Antragstellung usw.
    Deshalb hier noch einmal der Link zu diesen Informationen.
  3. Vom 21. August bis zum 9. Oktober tourt die Opernale wieder durch unsere Lande.
    Die Termine und Veranstaltungsorte finden Sie auf einer Übersichtsseite. Einige Veranstaltungen sind öffentlich, einige wiederum mit Einladung der Gastgeber.
    Es lohnt sich auf jeden Fall!
Feb 142015
 

Was müssen wir unternehmen, damit faire Arbeitsbedingungen für die Künstler der Musik und darstellenden Kunst zu einer Selbstverständlichkeit werden?

Der Kunst- und Kulturrat VG leitet diese Information gerne an Sie weiter:

die Arbeitsbedingungen im Kunst- und Kulturbereich gelten als »prekär«. Geringe Einkommen, kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse und schlechte Arbeitsbedingungen werden zunehmend beklagt. Eine Studie, die im Auftrag des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft und mit Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung durchgeführt wird, soll diesen Missständen auf den Grund gehen, um anschließend untersuchen zu können, was einzelne Personen leisten können, um die Arbeitsbedingungen im Kunst- und Kulturbereich fairer zu gestalten. Insbesondere soll die Studie das Vorhaben der Initiative »art but fair« überprüfen, eine Selbstverpflichtung und ein Prüfsiegel für faire Kunst einzuführen.

Als Teil der Studie wird für die Bereiche der Musik und Darstellenden Kunst eine 10-minütige Umfrage durchgeführt. Die Umfrage gibt Ihnen unter anderem die Möglichkeit, die Idee einer Selbstverpflichtung und eines Gütesiegels für faire Kunst zu bewerten. Besuchen Sie hierfür die folgende Seite und nehmen Sie an der Umfrage teil: http://umfrage.artbutfair.org

In dieser Situation begrüßt es der Deutsche Städtetag, dass die Kulturpolitische Gesellschaft hierzu Grundlagendaten ermitteln will. Dies soll unter anderem in Form einer Umfrage stattfinden, die anonym durchgeführt wird. Befragt werden sollen einerseits Künstlerinnen und Künstler und andererseits Kulturmanager und Organisatoren auch aus dem öffentlichen Bereich. Wir halten es für wichtig, dass diese Studie zu umfassenden und zuverlässigen Ergebnissen führen wird und empfehlen Ihnen deshalb dem obenstehenden link zu folgen und sich an der Studie zu beteiligen.

Die Umfrage richtet sich ausschließlich an diejenigen Personen, die beruflich mit der Musik und darstellenden Kunst zu tun haben.
Das Ausfüllen der Umfrage dauert 10 bis 15 Minuten.

Also hier nochmal der Link zur Umfrage