Förderung – Kunst- und Kulturrat Vorpommern-Greifswald
Jun 212018
 

Die Ministerin für Kultur, Bildung und Sport informiert:

Ministerin Hesse: Viele Kulturangebote machen unser Land lebenswert

Das Land hat im vergangenen Jahr 246 Projekte über die Kulturförderung unterstützt. Das geht aus der Förderliste für das Jahr 2017 hervor, die das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur veröffentlicht hat. Die Liste enthält alle Projekte, die im Jahr 2017 bewilligt wurden und umfasst auch Projekte mit einem Förderzeitraum über mehrere Jahre. Die Übersicht ist auf den Internetseiten des Ministeriums einsehbar. Im Haushaltsjahr 2017 standen 11,5 Millionen Euro für die allgemeine Kulturförderung zur Verfügung.

„Mecklenburg-Vorpommern hat eine vielfältige Kulturszene“, lobte Kulturministerin Birgit Hesse. „Viele Kulturangebote, die wir mit Kulturfördermitteln unterstützen, machen unser Land lebenswert. Dazu zählen Musikfestivals, Museen, freie Theater und die Heimatpflege, um nur einige zu nennen. Andere Angebote wiederum gehören zur kulturellen Grundversorgung, die auch für eine gute Bildung wichtig ist. Das Land unterstützt beispielsweise regelmäßig die Medienankäufe in Bibliotheken und fördert Musik- und Jugendkunstschulen, die sich um junge Talente kümmern“, sagte Hesse.

Mit den Mitteln der allgemeinen Kulturförderung unterstützt das Land alle Kulturbereiche. Zudem hatte das Land auch im Jahr 2017 verschiedene Sonderförderprogramme aufgelegt. Dazu zählten ein Investitionsprogramm, das Landesprogramm zur Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern und die Projektförderung innerhalb des Landesprogramms „Meine Heimat – mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“.

Um Kulturfördermittel zu erhalten, müssen Projektträger einen entsprechenden Antrag stellen. In diesem Jahr können Kulturschaffende die Fördermittel erstmals unter vereinfachten Bedingungen erhalten. Seit 1. Januar 2018 gelten neue Regeln für die Kulturförderung. „Mit den vereinfachten Regelungen wollen wir erreichen, dass Kulturschaffende weniger Bürokratie bewältigen müssen und mehr Zeit für Kunst und Kultur haben“, betonte Ministerin Hesse.

Ein PDF mit der Liste der geförderten Projekte kann hier heruntergeladen werden, eine Bilanz der Kulturförderung hier über diesen Link.

Jan 142018
 

Warum dieser Beitrag solcherart betitelt ist?

Nun, der Kunst- und Kulturrat VG hat ja noch vor Jahresende 2017 einen neuen, verkleinerten  Vorstand gewählt,  und den auch nur für ein Jahr.

Der Grund? Der neue Vorstand ist für ein Jahr gewählt, für ein Jahr in dem sich entscheiden wird ob Politik und Verwaltung die Voraussetzungen für eine gesicherte Arbeit des KukuRa VG schaffen werden.

Wenn es nicht gelingt, dem Kukura VG (und den anderen KuKuRas in MV) neben der Anerkennung, die nichts kostet, auch Unterstützung zu geben und ihn in die Strukturen im Land und Kreis vollwertig einzubinden, dann werden wir den KuKuRa VG auflösen. 
Das Land MV hat deutlich gemacht, daß keinerlei Förderung für die Kunst- und Kulturräte zu erwarten sei, verweist immer nur aufs Ehrenamt und die dafür mögliche Tröpfchenförderung, wie das eben so ist wenn sich der Staat aus der Fläche zurückzieht. (Ich zitiere hier eine Floskel aus der so gerne geführten und taten- und ergebnislosen Diskussion um den sog. ethnographischen Wandel….)

Der Kreis VG? Da sind wir gespannt, ist doch für Ende Januar eine gemeinsame Besprechung mit dem Vorstand des KukuRa VG, dem Vorsitzenden des Landeskulturrats, Dr. Körner, und dem Kreis VG terminiert.

Alles sehr sehr zäh und ärgerlich, ärgerlich ist auch daß der Eintrag des damaligen neuen Vereinsvorstandes, eingereicht im Januar 2016, beim Registergericht immer noch nicht erfolgt ist, man hat dort nach rund 20 Monaten (!)  einen Formfehler bemerkt. Die Gerichtsreform – auch hier versagen Strukturen und lassen die Bürger ratlos und verärgert zurück. 

So. So steht es. Deshalb ist dieser Beitrag mit „2018 – Anfang oder Ende“ betitelt.

Zum Anfang wünsche ich Ihnen ein inhaltsreiches, forderndes und zufrieden(er)stellendes Jahr!
Was das Ende bringt, werden wir sehen.

Cornelie Müller-Gödecke
im Vorstand des KuKuRa VG


Nun aber noch einige Informationen, die uns in letzter Zeit erreicht haben und die wir gerne weitergeben:

  • Ab dem 1.1.2018 gelten die neuen Kultur-Förderrichtlinien des Landes MV, Sie können diese als PDF-Dokument herunterladen  hier als PDF-Dokument herunterladen
  • Allgemeine Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes
    Im Bereich Allgemeine Projektförderung können Kulturschaffende zwei Mal im Jahr Fördergelder für Projekte aus allen künstlerischen Sparten beantragen, für Bildende und Darstellende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Film, Fotografie, Architektur oder Neue Medien. Es sind große, innovative Projekte im internationalen Kontext, die hier berücksichtigt werden können.

  • Ausstellungsförderung – IfA (Institut für Auslandsbeziehungen)

    Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) fördert im Ausland stattfindende Ausstellungen zeitgenössischer deutscher oder in Deutschland lebender Künstlerinnen und Künstler, die seit mindestens 5 Jahren in Deutschland leben. 

    Geleistet werden können finanzielle Beiträge zu Transportkosten; Reise- und Aufenthaltskosten der Künstlerinnen und Künstler; Mietkosten für technische Geräte, die für die Ausstellungspräsentation benötigt werden.

Noch mehr Informationen und Links finden Sie im Kalender des Service-Center Kultur, der einen Überblick über Fristen und Termine der Förderprogrammen sowie Veranstaltungen zum Thema Kulturförderung in Mecklenburg-Vorpommern bietet.


Und noch ein wichtiger Hinweis: auch für den Datenschutz gelten ab  2018 neue Gesetze und Richtlinien, die auch für Vereine relevant sind.

Deshalb bietet die Ehrenamtsstiftung Workshops zu diesem Thema an:

SEMINAR | NEUERUNGEN IM DATENSCHUTZ – IST IHR VEREIN BEREIT? DATENSCHUTZ? KEIN THEMA? SOLLTE ES ABER.
Bislang führte der Datenschutz vielerorts ein Schattendasein.
Kontrollen gab es so gut wie keine und die Bußgelder bei entdeckten Verstößen waren eher gering.
Beides wird sich nun ändern.

DIE EUROPÄISCHE DATENSCHUTZGRUNDVERORDNUNG (DSGVO) gilt ab dem 25. Mai 2018 in allen EU-Mitgliedsstaaten und löst damit die nationalen Datenschutzgesetze weitgehend ab.

Die erforderlichen Änderungen sollen innerhalb der kommenden sechs Monate umgesetzt werden.

WAS BEDEUTET DAS FÜR IHREN VEREIN?

Prozesse, die personenbezogene Daten betreffen (Mitglieder, Veranstaltungsteilnehmer, Spender, Förderer, Dienstleister, Mitarbeiter, etc.) müssen insgesamt dokumentiert, geprüft und einer Risikobewertung unterzogen werden.
Künftig müssen Sie jederzeit in der Lage sein nachzuweisen, dass Ihr Verein datenschutzkonform agiert.
In Kooperation mit ECOVIS Grieger Mallison Rechtsanwälte PartG mbB möchten wir Sie über die auf Sie zukommenden Neuerungen und Anpassungen informieren.

TERMINE:

  • 23.01.2018, 18:00 – 19:30 | STRALSUND, Landratsamt Raum 126/127, Carl-Heydemann-Ring 67
  • 05.02.2018, 18:00 – 19:30 | SCHWERIN, Akademie für Politik, Wirtschaft und Kultur in MV e.V., Mecklenburgstraße 59
  • 06.02.2018, 18:00 – 19:30 | TORGELOW, Mehrgenerationenhaus Torgelow, Blumenthaler Straße 18
  • 20.02.2018, 18:00 – 19:30 | GÜSTROW, Landkreis Rostock, Ratssaal, Am Wall 3-5
  • 21.02.2018, 18:00 – 19:30 | NEUBRANDENBURG, Regionalmuseum Neubrandenburg Franziskanerkloster, Stargarder Straße 2

ANMELDUNG ONLINE: www.ehrenamtsstiftung-mv.de/weiterbildung-austausch/angebote/

 

Okt 272017
 

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen im kulturellen Bereich in Mecklenburg-Vorpommern

(Kulturförderrichtlinie – KultFöRL M-V)
Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Vom 5. Oktober 2017 – VII 430 –
VV Meckl.-Vorp. Gl. Nr. 630 – 339

Die neue Kulturförderrichtlinie können Sie mit diesem Link herunterladen

Frau Ministerin Hesse äußert sich in der Pressemeldung hierzu folgendermaßen:

„Die neuen Regeln zur Kulturförderung sind bei Vertreterinnen und Vertretern der Kulturschaffenden gut aufgenommen worden“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Mit den Änderungen sorgen wir für eine deutliche Vereinfachung. Dafür hatte ich mich zu Beginn meiner Amtszeit ausgesprochen. Allerdings wird es auch in Zukunft nicht ohne einen gewissen Aufwand möglich sein, Fördermittel des Landes zu erhalten“, bekräftigte Hesse. „Wer öffentliche Mittel erhalten möchte, müsse aufzeigen, wofür er sie verwenden wolle.“

Diese Pressemeldung können Sie mit diesem Link herunterladen

Sep 202017
 

Gerne geben wir diese Info des Service-Center Kultur weiter:

Liebe Kunst- und Kulturschaffende,

für das ganztägige Seminar„Leider müssen wir Ihnen mitteilen …“ Förderanträge erfolgversprechend gestalten in Schwerin und in Neustrelitz sind noch Plätze zu vergeben.

Wir möchten Sie am 04.10. herzlich ins Schleswig-Holstein-Haus nach Schwerin [Kulturforum d. Landeshauptstadt Schwerin, Puschkinstraße 12, 19055 Schwerin] bzw. am 05.10. in die Alte Kachelofenfabrik nach Neustrelitz [Sandberg 3 a, 17235 Neustrelitz] einladen.

Statistisch betrachtet kommen im Schnitt auf einen bewilligten Antrag rund fünf Ablehnungsbescheide, und diese meist auch ohne Begründung. Im Seminar beschäftigen wir uns – neben der Frage: „Was will der Geldgeber von uns hören?“ – auch mit der Logik von Anträgen, ihrem Aufbau und ihren Besonderheiten, vor allem im „Kleingedruckten“. 

Das Seminar lebt von Ihren praktischen Beispielen; bringen Sie daher bitte abgelehnte Anträge wie auch Antragsentwürfe für geplante Projekte mit.
Der Referent Stephan Bock, selbst Kulturmanager und Kulturberater, steht Ihnen Rede und Antwort.

Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 35 € (inkl. Mittagessen & Tagungsgetränke)

Ort & Zeit – MI 04.10.:  Schleswig-Holstein-Haus | Kulturforum d. Landeshauptstadt Schwerin, Puschkinstraße 12, 19055 Schwerin | 09:00 – 16:00 Uhr

Ort & Zeit – DO 05.10.: Alte Kachelofenfabrik, Sandberg 3 a, 17235 Neustrelitz | 09:00 – 16:00 Uhr      

Referent: Stephan Bock (Kulturmanager, Kulturberater)

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Kretschmer

Servicecenter Kultur der KARO gAG in der FRIEDA 23
Friedrichstraße 23, 18057 Rostock, Tel.: 0381.20354.09 | 0176.24899389

Mai 092017
 

LANDKULTUR ist wieder ein neues Förderprogramm mit anspruchsvoller Ziel- und vor allem Zeit-Vorgabe.

Mit Datum 26. April 2017 veröffentlicht die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung die Bekanntmachung Nr. 11/17/32 über die Durchführung von Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD-Vorhaben) „LandKULTUR – kulturelle Aktivitäten und Teilhabe in ländlichen Räumen
im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE)

Abgabefrist: 31.07.2017

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert innovative Projekte, die kulturelle Aktivitäten und kulturelle Teilhabe in ländlichen Räumen erhalten und weiterentwickeln. Gesucht werden Projekte aus den Bereichen bildende Kunst, Literatur, darstellende Künste (Theater, Tanz, Film etc.), Musik, angewandte Künste (Design, Architektur etc.), kulturelles Erbe sowie Kombinationen dieser Sparten.

Interessierte können sich bis zum 31.07.2017 beim Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung (KomLE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mit einer Projektskizze bewerben.

Die besten Projekte können mit bis zu 100.000 Euro gefördert werden. Weitere nützliche Informationen, eine Zusammenstellung häufig gestellter Fragen und die für die Bewerbung erforderlichen Formulare zur Bekanntmachung finden Sie hier: www.ble.de/landkultur.

Die Informationsblätter zum Förderprojekt finden Sie auf der angegebenen Webseite oder hier gleich gezippt zum Download (Formblätter, Bekanntmachung, FAQ etc.):

Download Förderprogramm LANDKULTUR

Noch ein Hinweis auf der Webseite des Förderprogramms.
Bitte beachten Sie, dass diese Zusammenstellung aufgrund der eingehenden Fragen und Rückmeldungen kontinuierlich ergänzt und aktualisiert wird. Wir empfehlen, vor Beginn der Antragstellung noch einmal den aktuellen Stand der FAQ zu prüfen und zu beachten.

Okt 212016
 

Eine kleine Übersicht über aktuelle Angebote:

Fonds Soziokultur
Der Fonds Soziokultur informiert über die allgemeine Projektförderung.
Neben der allgemeinen Projektförderung werden regelmäßig Sonderprogramme aufgelegt.
Jeweils mit Antragsfrist 2. November 2016 laufen derzeit folgende Ausschreibungen für Projekte mit Beginn der Projektlaufzeit 2017:

Der Jugend eine Chance“ – ein zusätzliches Förderprogramm, mit dem Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren die Möglichkeit gegeben wird, eigene Projektideen im soziokulturellen Praxisfeld zu entwickeln und umzusetzen. Es hat den Anspruch, die kreativen Potentiale junger Menschen zu wecken und zu fördern. Ziel ist dabei, Jugendliche zum (längerfristigen) Engagement im soziokulturellen Praxisfeld zu ermutigen.“ Unterstützt werden kleine, experimentierfreudige Kulturprojekte mit einem konkreten Themenbezug und mit einer zeitlichen Begrenzung. Ob ein Videoprojekt zur Migration im Stadtteil, ein HipHop-Event, eine Fotoausstellung zum Wandel eines Dorfes oder eine Projekt von Jugendlichen mit Medienkünstlern … der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Offenheit ist gefragt, Freude am Gestalten, Neugierde und die Bereitschaft, sich auf unbekanntes Terrain zu begeben. Weitere Informationen, Bedingungen und die vollständige Ausschreibung finden Sie hier

Unter dem Titel „Raue Zeiten“ werden zudem Fördermittel für das 1. Halbjahr 2017 ausgeschrieben. Es werden „Menschen mit kreativen Ideen gesucht, die mit originellen und innovativen Projekten die Themen der Zeit aufgreifen und zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Die Ausschreibung für das 1. Halbjahr 2017 ist an kein spezielles Thema und an keine Kunst- und Kultursparte gebunden.“  Weitere Informationen, Bedingungen und die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.

Friedrich Ebert Stiftung
Ein Angebot des MV-Büros der Friedrich-Ebert-StiftungFundraising-Workshop

für gemeinnützige Organisationen am 4./5. November unter dem Titel „Ohne Moos nix los“ in Schwerin.

Informationen und Anmeldung sowie weitere Veranstaltungen der FES finden Sie zu gegebener Zeit auf der Webseite der Stiftung.

Vereinskowhow
Der aktuelle Vereinsinfobrief Nr. 318 von www.vereinsknowhow.de thematisiert die neue Verzichtsregelung bei Aufwandsspenden und In-Sich-Geschäfte von Vereinsvorständen. Zudem sind Veranstaltungen zum Thema „Fördergelder für Vereine und gemeinnützige Organisationen“, Buchhaltungsseminare und Hinweise zum steuerlichen Ansatz von Aufwandsentschädigungen Ehrenamtlicher gelistet.
Der Infobrief kann als PDF heruntergeladen werden.

Diese Informationen entnahmen wir dem Kulturkalender-Newsletter, den Sie hier abonnieren können

Okt 212016
 

Die Ehrenamtsstiftung lädt ein zum Workshop für Vereine:

Grundlagen zur Beantragung von Fördermitteln | 11. November 2016 in Greifswald

Der Workshop bietet einen Überblick zu ausgesuchten Förderprogrammen sowie den gängigen Förderarten und vermittelt das nötige Know-how, um einen Antrag erfolgreich aufzusetzen und den Arbeitsaufwand vor und während des Projekts richtig einzuschätzen. Im Fokus stehen Ziele, Förderkriterien, Antragsverfahren.
Praxisnahe Hinweise und Tipps sowie Förderbeispiele aus der langjährigen Beratungsarbeit und Berufspraxis der Referentin veranschaulichen die Förderpraxis.
Das Seminar richtet sich an ehrenamtlich Tätige, an Mitarbeiter von gemeinnützigen Einrichtungen und auch an Künstler mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern, die Projekte oder Aktivitäten planen oder sich grundsätzlich rund um das Thema Förderung informieren möchten.

Nach der Einführung in die Theorie, wird im Austausch miteinander und mit Hilfe von Präsentationen und Gruppenarbeit gelernt. In Gruppen werden die Antragstellung, die Förderkriterien und die Anwendung in der Praxis durchgespielt. Dabei wird ein tieferes Verständnis vermittelt, wie Anträge gemäß den Förderkriterien konzipiert sein müssen, wie man sich auf das Wesentliche konzentriert und den Antrag erfolgreich präsentiert. Der Lerneffekt der Übungen ist weitgehend auf die Antragstellung in anderen Programmen übertragbar.

Themen im Überblick:
• Grundlagen zur Beantragung von Fördergeldern
• Fördersprache
• Wie finde ich geeignete Fördermaßnahmen?
• Worauf muss ich bei der Antragstellung achten?

Diese Veranstaltung führt die Ehrenamtsstiftung MV in Kooperation mit der Bürger Akademie Vorpommern durch.

Datum: 11. November 2016 | 11:30 – 17:30 Uhr / Ort: Greifswald | Martin-Luther-Straße 10 / Referentin: Rosita Kürbis

Teilnehmer: max. 12 / Kosten: 10,00 €

Zur Online-Anmeldung

Jul 292016
 

Am Mittwoch, den 24. August bietet das Servicecenter Kultur einen Sprechtag im Koeppenhaus in Greifswald an.

Künstler, Kulturträger und Vereine aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald, die beabsichtigen Kulturförderung des Landes M-V zu beantragen, erhalten hier kostenfrei Hilfestellung bezüglich des Antragsverfahrens.

Termine können von 10-17 Uhr stattfinden – um vorherige Absprache per Mail wird gebeten:
Hendrik Menzl (Servicecenter Kultur)
Tel: 0381 20354-09

Weitere Informationen auf www.servicecenter-kultur.de

Ort:
Koeppenhaus
Internationales Kulturaustausch-Zentrum e.V. (IKAZ)
Bahnhofstr. 4/5
17489 Greifswald

Jun 292016
 

Am 30.06. findet in Schwerin eine Veranstaltung der Staatskanzlei mit dem Titel „25 Jahre EU-Förderung in Mecklenburg-Vorpommern: Was wurde erreicht? Wie geht es weiter?“ statt.

Experten diskutieren am 30. Juni 2016 im Schweriner Schloss, die Anmeldung war bis 27. Juni möglich.

Das Programm in Kürze:

10.30 Uhr Einlass und Registrierung
11.00 Uhr Begrüßung: Dr. Christian Frenzel, Chef der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern
11.15 Uhr Erich Unterwurzacher, Direktor, Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung der Europäischen Kommission
11.30 Uhr Europäisches Gespräch Projektvorstellungen Rückblick – Was wurde mit Hilfe der EU Treibhaus der Zukunft (ELER/LEADER) in Mecklenburg-Vorpommern erreicht?
Ausblick – Zukunft der Kohäsionspolitik
Reinigung von natürlichen Salzwässern (EFRE)
Podiumsgäste: Claudia Kajatin (angefragt), Ralf Pfoth, Olaf Pommeranz, Erich Unterwurzacher, Dr. Christian Frenzel
Moderation: Silke Hasselmann, Deutschlandradio
13.00 Uhr Mittagsimbiss und Networking
14.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Nun, der Kunst- und Kulturrat VG nimmt nicht an dieser Veranstaltung teil. Wir sind zwar alle auch in LEADER-Projekten engagiert, aber durch die unverständliche und intransparente Bürokratie bei diesen Programmen und auch den anderen Förderungsprogrammen sind wir zu eingespannt und haben auch nur noch wenig keine Energie und Motivation.

Bei der Podiumsdiskussion hätten wir gerne ein Wort mitgesprochen, aber die „Akteure in der Ebene, ganz weit hinten in Vorpommern“ sind dazu nicht eingeladen.

Das Ehrenamt frißt das Ehrenamt.

Mai 202016
 

Das Kultusministerium informierte über die Vergabe von Arbeits-, Reise- und Aufenthaltsstipendien:

13 Künstlerinnen und neun Künstler erhalten in diesem Jahr ein Arbeits-, Reise- oder Aufenthaltsstipendium des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Kunstkommission hat in ihrer jüngsten Sitzung die Stipendiatinnen und Stipendiaten ausgewählt. In diesem Jahr hat das Land seine Mittel für die Arbeits-, Reise- und Aufenthaltsstipendien auf insgesamt 60.000 Euro erhöht, so dass doppelt so viele Mittel zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus stellt das Land jährlich insgesamt 45.000 Euro für die Stipendienprogramme des Künstlerhauses Lukas in Ahrenshoop, des Künstlerhauses Schloss Bröllin und des Künstlerhauses Schloss Plüschow zur Verfügung. Die drei Künstlerhäuser erhalten jeweils 15.000 Euro zusätzlich. Sie können die Mittel dazu nutzen, um entweder mehr Stipendien zu vergeben oder die finanzielle Unterstützung von Stipendiatinnen und Stipendiaten zu erhöhen.

Die Pressemitteilung des Ministeriums