Kulturleben – Kunst- und Kulturrat Vorpommern-Greifswald
Okt 282016
 

Seit 2002 vergibt der Fonds Soziokultur im Zweijahres-Rhythmus den mit 10.000 Euro dotierten »Innovationspreis Soziokultur« an kulturelle/künstlerische Initiativen, Zentren und Vereine.

Und Schloss Bröllin hat einen zweiten Preis bekommen, herzlichen Glückwunsch!

Die öffentliche Preisverleihung findet am 10.11. im Gutshaus Pritzier statt. Informationen dazu auf der Webseite des Fonds Soziokultur

Mit dem zweiten Preis wurden zu gleichen Teilen zwei Projekte prämiert: eine dörfliche Initiative in Rheinland-Pfalz und eine ländliche Kultureinrichtung in Vorpommern.

4.000 Euro Preisgeld erhalten die AsphaltVisonen aus Hattert im Westerwaldkreis. Das Projekt »Die Fünf« wusste die Jury durch die kulturelle Integration von fünf Dörfern zu überzeugen, deren BewohnerInnen Anekdoten aus der eigenen Alltagsgeschichte mit künstlerischer Unterstützung in kleine Theaterstücke umsetzten und mit weiteren Kulturaktionen wie z.B. dem »Trecker-Ballett« verbanden. Die Projektergebnisse wurden schließlich auf einer geführten Kulturtour durch die Dörfer der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ebenfalls über 4.000 Euro Preisgeld freuen kann sich das Schloss Bröllin in der Uckermark. Im deutsch-polnischen Grenzgebiet initiierten die Verantwortlichen das Projekt »Willkommen bei uns!«, das in einer kulturellen Landpartie durch die Region Deutsche, Polen und AsylbewerberInnen in künstlerischen Workshops zusammenführte. Höhepunkt und Abschluss der Aktion bildete das Grand Finale auf dem ehemaligen Gutshof, bei dem die gemeinsamen Ergebnisse präsentiert wurden.

 

Sep 172016
 

Trotz Wahlkampf- und Wahlergebnis-Ernüchterung, im laakonischen Kampf mit der Förderrichtlinie und der Haushaltsordnung des Landes MV, gibt es hin und wieder Ankündigungen, die wir gerne weiterverbreiten / -reichen möchten.

Der Fonds Soziokultur informiert über eine offene Ausschreibung für soziokulturelle Projekte und die Kunst.Schule.Rostock feiert ihr 25jähriges Bestehen.

Aufruf des Fonds SozioKultur

Jetzt bewerben für das 1. Halbjahr 2017 /  Offene Ausschreibung für soziokulturelle Projekte

 Raue Zeiten

In Zeiten wie diesen ist Einmischen angesagt. Die gesellschaftlichen Debatten drehen sich immer schneller um immer mehr Themen. Der Klimawandel beschäftigt uns schon lange, die Frage der Flüchtlinge seit kurzem. Zur Diskussion stehen die Suche nach bezahlbarem Wohnraum, die wachsende Ungleichheit, die Folgen von Freihandel und Globalisierung. Dabei ist unsere Gesellschaft allen Unkenrufen zum Trotz bunt und plural. Viele Menschen gestalten inzwischen ihr Leben in wechselnden sozialen Zusammenhängen und transkulturell. Eigenes und Fremdes mischen sich, natürlich nicht ohne Konflikte. Es gilt, die Probleme zu benennen und den Alltag in seiner Vielfalt zu
gestalten.

Die Förderung des innergesellschaftlichen Kulturaustausches mit künstlerischen und kulturellen Mitteln ist schon immer das Ziel soziokultureller Projekte. Kunst und Kultur entwickeln sich dynamisch und leben vom Dialog über Unterschiede und Zusammengehörigkeit. Sie stehen für die Mühen der Verständigung und den Glücksfall der Empathie.

Soziokulturelle Kulturarbeit setzt dazu auf Kontinuität und Nachhaltigkeit: Teilhabe ist mehr als eine kulturpolitische Frage. Sie umfasst soziale Gerechtigkeit ebenso wie eine sichere Zukunft.

In diesen bewegten Zeiten hilft ein aufgeklärter Optimismus gegen die Ängste und Ressentiments der Gegenwart. Es kann besser werden, wenn sich viele einbringen und mitmischen – bei kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Fragen überall im Land.

Wir suchen wieder Menschen mit kreativen Ideen und Niveau und bieten eine Förderung für Projekte aller Art, die originell und innovativ die Themen der Zeit aufgreifen und zum Nachdenken und Nachmachen anregen.

Wettbewerb um die besten Projektideen

Die erste Ausschreibung 2017 ist an kein spezielles Thema und auch an keine Kunst- und Kultursparte gebunden. Vorbehaltlich der Bereitstellung der Haushaltsmittel des Fonds stehen im ersten Halbjahr 2017 zirka 550.000 Euro für Projektförderungen zur Verfügung.

Gefördert werden zeitlich befristete Projekte, in denen neue Angebots- und Aktionsformen in der Soziokultur erprobt werden. Die Vorhaben sollen Modellcharakter besitzen und beispielhaft sein für andere soziokulturelle Akteure und Einrichtungen. Damit regt der Fonds Soziokultur einen bundesweiten Wettbewerb um die besten Projektideen an. Es können auch Projekte unterstützt werden, die aufgrund ihrer Konzeption und ihres Umfanges eine längerfristige (mehrjährige) Zeitplanung erfordern. Die Förderung des Fonds ist dabei nicht nur auf die Durchführungsphase des Projektes begrenzt, sondern kann auch die Phase der Konzeptentwicklung einbeziehen. Voraussetzung für solche Förderungen ist, dass die Vorhaben besonderen qualitativen Ansprüchen genügen und geeignet sind, die Bedeutung der Soziokultur für das kulturelle Leben in der Öffentlichkeit darzustellen. ■ ■ ■ Kulturelle Initiativen, Zentren und Vereine sind aufgerufen, sich zu beteiligen und Anträge für das erste Halbjahr 2017 zu stellen.

Einsendeschluss ist der 02. November 2016.
Es gilt das Datum des Poststempels.

Das Kuratorium des Fonds entscheidet am 13. Januar 2017 abschließend über die eingegangenen Anträge.

Die Projekte dürfen nicht vor Ende Januar 2017 beginnen!

Weitere Informationen sowie den Antragsvordruck erhalten Sie  unter www.fonds-soziokultur.de /

Informationen zum Download:  Ausschreibung + Mittelausschreibung

Fonds Soziokultur
Weberstr. 59 a, 53113 Bonn
fon 0228 97 14 47 90
fax 0228 97 14 47 99

25 Jahre Kunst.Schule.Rostock

Die Kunst.Schule.Rostock wird 25 Jahre alt. Wir feiern. Vom 19.–24. September 2016.

Herzliche Einladung

 Die Eröffnung.

Montag, 19.09.2016, 17:00 Uhr
25 Jahre Kunst. Die Jubiläums-Ausstellung.
365 Tage Kunst. Der Kalender.
Eröffnungsfeier
Im Foyer und in der Peter Palme Bibliothek der FRIEDA 23

18:30 Uhr

Nipple Jesus. Das Schauspiel.
Im Foyer der FRIEDA 23

Die Podiumsdiskussion.

Donnerstag, 22.09.2016, 17:00 Uhr
Kunst.Vision.Gesellschaft. Die Podiumsdiskussion.
Im Kinosaal des Lichtspieltheaters Wundervoll, FRIEDA 23

Gemeinsame Veranstaltung des Landesverbandes der Kinder- und Jugendkunstschulen Mecklenburg- Vorpommern e.V. mit der Kunst.Schule.Rostock: 
„Gesellschaft.Kunst.Vision. Stehen wir am Beginn einer neuen Renaissance?“
Mit unserem spannend besetzten Podium möchten wir die Faktoren für zivile Werte und Erfindergeist, der Dimension einer universalen Förderung von Künstlern und Kreativen und der Vision einer Vorreiterrolle der Kunst diskutieren.

 Referenten:

Anja Klütsch, Career Service, Universität Rostock
Matthias Goldberg, freiberuflicher Innenarchitekt
Holger Stark, Künstler und Kurator MV
Miro Zahra, Künstlerin, Schloss Plüschow
Jan Baginski, Geschäftsführer, Werk3
Frauke Lietz, Frauenbildungsnetz MV
Dr. Viola von Oeynhausen, Universität Rostock, Institut für Physik
Moderation: Ulrike Gisbier

24 Stunden Kunst! Die GALERIE-Ausstellung.

Freitag/ Samstag, 23./24.09.2016, 18 bis 18 Uhr
Im Foyer FRIEDA 23 und den Atelierräumen der Kunst.Schule.Rostock.

 GALERIE 16 – WECHSEL

Malatelier 1, Bildhauerei, Kunstkantine, Druckwerkstatt
Ines Brands, Hinrich Brockmöller, Christoph Chciuk, DJ Harry Dose, Felix Fugenzahn, Aram Galstyan, Benny Germano, Felix Grusa, Lars Heidemann, Marina Konovalova, Susanne Langbehn, Lennart Langanki, Susanne Lilienthal, Petra Steeger, Anne Westphal, Tanja Zimmermann liefern 24 Stunden Kunst und sorgen den ganzen Tag und die ganze Nacht für abwechslungsreiche Einblicke und spannende Wechsel in stündlichem Rhythmus. Nie war Kunst kurzweiliger.

 Informationen:   Kunst.Schule.Rostock 25 / Einladung zur Eröffnungsfeier + Kunst.Schule.Rostock 25 / Einladung zur Podiumsdiskussion

Kunst.Schule.Rostock.
FRIEDA 23
Friedrichstraße 23
18057 Rostock

Telefon: +49 (0) 381 – 36 76 78 80
Fax: +49 (0) 381 – 36 76 78 83
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Website 

Sep 082016
 

Opernale‚De Zauberfläut‘ oder Niederdeutsch trifft Hochkultur

 

Zum letzten Mal in diesem Jahr, an diesem Wochenende, wird die niederdeutsche Zauberfläut aufgeführt und wir können Allen dieses Erlebnis nur ans Herz legen!

die in diesem Jahr stattfindende OPERNALE „De Zauberfläut“ oder Niederdeutsch trifft Hochkultur erfährt bei allen Besuchern, allen Altersklassen, allen sozialen Schichten und auch allen politischen Präferenzen (das ist das Erstaunliche) unglaubliche Resonanz und Freude.

Unser Vorstandsmitglied Ute Gallmeister schreibt:

… die Opernale kann ich Euch nur aller wärmstens empfehlen, ein Hochgenuss für alle Sinne und eine Freude für die Lachmuskeln. Von feinster kammermusikalischer Qualität, gelungener Bühnengestaltung, großartigen Stimmen und atembraubenden Kostümen… eine wunderbare Inszenierung mit viel Herzblut und Spielfreude und zudem auch für jeden Kulturbanausen ein garantierter Hochgenuss.

Ich war mit meiner Familie da und wir hatten große Freude.

 Da die Vorstellung nur noch an drei Tagen am kommenden Wochenende (Fr. Sa. So) zu erleben ist, möchte ich Sie hierzu ganz herzlich einladen, damit sie dieses Highlite nicht verpassen.

Gerade nach dem ernüchternden Wahlergebnis vom Wochenende ist es für uns als Kulturschaffende eines der wesentlichsten Aufgaben, kulturelle Bildung weiter im Land voranzutreiben und zu etablieren.

Wir, also die Kultur, bringen Menschen zusammen, schaffen Räume jenseits der politischen Diskussion und regen zu einer gesellschaftlichen Diskussion an.

Die ZEIT-ONLINE schrieb gestern hierzu:

„ … Wer in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs ist, erlebt trostlose Menschen, die einfach fertig sind. Dabei ist es eines der schönsten Bundesländer Deutschlands. Es ist auch ein vernachlässigtes Bundesland, mit einer der höchsten Arbeitslosenquoten und ohne funktionierendes Internet. Zu DDR-Zeiten gab es Landwirtschaft und Fischerei, heute gibt es nur noch Netto. Deshalb muss man nicht AfD wählen, aber diese Form der Abgehängtheit betrifft viele Wähler.

Der Bus kommt auch nicht schneller.

Das Einkommensniveau liegt unter dem Bundesdurchschnitt, ein Viertel der Bewohner gelten als arm, die Beschäftigungsverhältnisse sind befristet und wer sein Dorf verlassen will, um in der Stadt ins Kino zu gehen, hat entweder keine Busverbindung, kein Kino oder kein Eintrittsgeld. Für all das hat die AfD keine Lösung, und natürlich hilft ein Armutsbekämpfungsprogramm allein nicht aus, um Menschen davor zu bewahren an die politischen Ränder abzuwandern. Es hilft nur eine vielfältige Kultur und Bildungslandschaft, gut gemachte Lokalzeitungen; so etwas stärkt die Diskussionskultur. ….. Selbst wenn in Deutschland bald alle Muslime und Flüchtlinge verboten und rausgeworfen werden, wird das Internet dadurch nicht schneller, und der Bus wird auch nicht öfter kommen. …“

Gesamter Artikel unter: http://www.zeit.de/kultur/2016-09/angela-merkel-landtagswahl-fluechtlinge-afd-kiyaks-deutschstunde

Der Verein Opernale e.V:

In dem wir als Opernale e.V. die Hochkultur (Mozart) für jedermann erlebbar präsentieren tragen wir dazu bei. Unser Ziel Identifikation zu stiften: Identifikation der Menschen mit ihrer Region, der Kulturgeschichte und dem kulturellen Erbe wurde mit dieser Inszenierung erreicht. Wir freuen uns sehr. Die Besucherresonanz ermuntert trotz Wahlergebnis zum Weitermachen.

Macht Euch ein Bild und kommt vorbei: Bestellungen und Buchungen sind über unser Büro Tel. 038333-887768 oder 038333-88512 (Mo-Fr 9-12) oder karten@opernale.de möglich. Die Kartenpreise in den Kategorien A, B und C liegen regulär zwischen 10,-€ und 35,-€.

Mehr unter www.opernale.de

 

Aug 212016
 

Die SPD hat zwar eine eigene Wahlkampf-Webseite, aber sie kämpft nicht. Jedenfalls nicht mit Inhalten.

Zwei Punkte tauchen auf allen Webseiten auf:

  • Starke Wirtschaft und Gute Arbeit
  • Sozialer Zusammenhalt.

Ansonsten ist es schwierig, Inhalte auf diesen Seiten zu finden, sie eher wie ein Spielplatz wildgewordener Webdesign-Praktikanten. Es zappelt und flimmert, aber Inhalte?

Ein Wahlprogramm zur Landtagswahl, ob online oder zum Download, ist nicht zu finden.

Wenn man dann die Seitensuche bemüht, findet man Kandidatenporträts und Kurzaussagen.

Falko Beitz
Bildung und Kultur:

  • Stärkung der Schulstandorte
  • Förderung der Vereine und des Brauchtums der Region
Ingolf Donig
Kulturelle Bildung: „Kulturelle Bildung ist für uns die Grundlage eines selbstbestimmten Lebens. Sie eröffnet jedem eine eigene Sicht auf die Welt, auf das Leben.“
Thomas Würdisch
Für sozialen Zusammenhalt:

  • basierend auf den Säulen eines allzeit weltoffenen und demokratischen Grundverständnisses
  • der Möglichkeit auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
  • für die Unterstützung eines breitgefächerten Angebotes an Kulturleistungen
Thomas Schwarz
Das Ehrenamt spielt in unserer Gesellschaft eine herausragende Rolle. Der unermüdliche Einsatz vieler Ehrenamtler im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich verdient Respekt und Anerkennung. Deshalb liegt es mir besonders am Herzen, dieses hohe Engagement weiterhin mit aller Kraft zu unterstützen. Da ist es wieder, das Ehrenamt. Das Ehrenamt und die Feuerwehr!
Christian Pegel
Greifswald ist Bildungs- und Wissenschaftsstandort, Kulturzent- rum und Sportstadt. Als früherer Greifswalder Schul-, Universitäts- und Kulturausschussvorsitzender sowie Sportausschussmitglied durfte ich das damit verbundene unverwechselbare Flair Greifswalds politisch begleiten – dafür will ich mich weiter nach Kräften einsetzen.
Till Backhaus
Als Politiker weiß ich das Engagement der vielen ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürger im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich sehr zu schätzen.
Matthias Brodkorb
Der Landtag stellt heute etwa 200 Mio. Euro jährlich mehr für Bildung und Kultur bereit als noch vor fünf Jahren. Das ist eine klare Schwerpunktsetzung für die Zukunft unserer Kinder und des Landes.
Andreas Butzki
Sanierung historischer Gebäude und Anlagen, u. a. Schloss Mirow, Stadtkirche Neustrelitz, Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz, altes Krankenhaus, Schlossgarten, Bahnhofsvorplatz Neustrelitz
Heike Carstensen
Ich setze mich sehr für den Kultursektor ein. Kultur ist ein wichtiger Standortfaktor und lässt uns im Alltag über die Tellerränder hinaus sehen. Ohne Kultur ist alles nichts.
Nadine Juditz
Seit 2014 bin ich Stadtvertreterin der Stadt Waren. Hier bin ich Vorsitzende des Kultur-, Bildungs- und Sozialausschusses.

Ehrenamt, Denkmalschutz … sonst nichts. 

Und der Herr Kultusminister Brodkorb gibt auf seiner Kandidatenseite in der Spalte „Zu meiner Person“ nicht mal an, daß er Minister für ist.

Patrick Dahlemann, immerhin Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport des Kreistages Vorpommern-Greifswald, thematisiert diesen Themenbereich in seinem Kandidatenprofil auch nicht.

Suche nach Kulturpolitik auf der Wahlkampf-Webseite

Suche nach Kulturpolitik auf der Wahlkampf-Webseite

Suche nach Kulturpolitik auf der Landesverbands-Webseite

Suche nach Kulturpolitik auf der Landesverbands-Webseite

Das ist sehr sehr mager.

Zum Schluss noch einmal die Links:

SPD Mecklenburg-Vorpommern

Landesverband SPD Mecklenburg-Vorpommern

Die Wahlkampfseite der Partei, die man zwar über Googlesuche findet, die aber auf der Webseite selbst nirgends verlinkt zu sein scheint.

Auf der Webseite der Gesamtpartei SPD findet sich eine Übersicht über regionale SPD-Kulturforen. Mecklenburg-Vorpommern? Fehlanzeige.

Jun 282016
 

Für den morgigen Mittwoch hatten wir den dritten Kunst- und Kultur-Stammtisch auf der Burg Klempenow geplant und angekündigt.

Leider müssen wir diesen Termin aus personellen Gründen absagen.

Mit personell ist gemeint, daß wir durch Krankheitsausfälle und Überlastung nicht in der Lage sind, diesen Termin durchzuführen.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und das Thema, die Förderpolitik hier im Lande und im Landkreis, ist damit nicht aus der Welt.

Vielleicht hilft uns auch diese Pause, Kräfte zu sammeln und dann gestärkt gemeinsam für eine bessere Kulturpolitik zu arbeiten.

Bitte nehmen Sie uns diese Absage nicht übel, es geht nicht anders.

 

 

Jun 162016
 

Burg KlempenowVor der Sommerferienzeit laden wir zu unserem dritten Kunst- und Kulturstammtisch auf die Burg Klempenow ein.

Am Mittwoch, den 29.06.2016. ab 17:00 Uhr

Wir möchten uns zum Thema „Erfahrungen mit den Förderprogrammen“ austauschen.

Anlaß für die Themenwahl sind die Informationen, die wir bei der letzten Sitzung des Landeskulturrates am 13.06. erhalten haben, die Erfahrungen mit der Antragspolitik verschiedener Institutionen und den Kooperationsprogrammen etlicher, auch bundesweiter Initiativen.

Wir haben in der letzten Zeit wenig Informationen über unsere Webseite und Newsletter kommuniziert, denn alle unsere Kräfte werden aufgefressen von Formularen, Antragsarbeiten und und und. Eine unendliche, ineffiziente Bürokratie-Krake, die die Zielgruppen umkehrt:

Die Förderprogramme sind nicht für die Kunst- und Kulturschaffenden da, sondern die Kunst- und Kulturschaffenden sind für die Bürokratie da!

Was von den Ehrenamtlichen verlangt wird, die neben der Antragerei auch noch ihren Lebensunterhalt erwirtschaften und ihre Kunst schaffen, wächst sich immer mehr zu einem Albtraum aus.

So unsere These. Und unser Thema für den nächsten Stammtisch.

Wir laden ein und bitten Sie / Euch, auch Ihre/Eure Kollegen zu informieren und unsere Einaldung weiterzureichen.

Getränke und Leckereien dürfen Sie gerne mitbringen!

Link zum Verein Kultur-Transit-96 e.V. auf der Burg Klempenow

Mai 202016
 

Wir möchten noch einmal zu unserem Kulturstammtisch am 26. Mai in Pamitz einladen, der am 26. Mai ab 16:00 im Atelier Pamitz stattfinden wird.

Eine Anfahrtskizze und weitere Infos haben wir auf der Veranstaltungsseite zusammengetragen.

Es gibt viele Themen zu besprechen / zu diskutieren / zu beratschlagen, ein paar Vorschläge von uns:

  • Die anstehende Landtagswahl – Wahlprüfsteine für die Parteien
  • Kultur im ländlichen Raum, wo stehen wir heute, wo in fünf Jahren, in zehn Jahren?

Und noch ein Tipp:

Wie wäre es? Nach dem Kurs „Schwarmfinanzierung – Crowdfunding, die Chance für Ihre Idee“ der Ehrenamtsstiftung MV in Anklam, der um 15:30 zu Ende geht, ist es wirklich nur ein Katzensprung nach Pamitz! ;=)

 

Mai 102016
 

Diese Veranstaltung geben wir gerne weiter:

Von Wegwerfkühen und Ackergiften. Welchen Preis hat Effizienz in der Landwirtschaft?

Wege zur Gestaltung des ländlichen Raums

Lesung und Diskussion mit der Autorin und Journalistin Tanja Busse

Moderation: Prof. Stefan Ewert, Universität Greifswald

Wegwerfkuh

Wegwerfkuh

Die deutschen Landwirte produzieren immer mehr Milch, Fleisch oder Getreide in immer kürzerer Zeit – auch hier im ländlichen Raum Vorpommerns mit seinen relativ großen Betrieben. Effizienz ist das Argument: nur mit den intensiven, konventionellen Methoden könne man zukünftig neun Milliarden Menschen ernähren, sagen die Anhänger dieser Produktionsweise. Aber der Preis dafür sei zu hoch, halten deren Gegner dagegen.

Die Autorin Tanja Busse setzt sich seit vielen Jahren mit der modernen Landwirtschaft auseinander. In Bugewitz stellt sie nun ihr aktuelles Buch „Die Wegwerfkuh“ vor.

Darin kritisiert sie Zustände und Entwicklungen in der Produktion von Fleisch und tierischen Produkten, wird aber nie polemisch oder anklagend, sondern behält immer auch die Standpunkte und Zwänge der Landwirte im Blick.

Über diese und andere Themen möchten wir an diesem Abend mit der Autorin, weiteren Gästen wie Doreen Riske von der Agrar GbR Groß Kiesow und Dr. Jürgen Buchwald aus dem Landwirtschaftsministerium – und nicht zuletzt mit Ihnen ins Gespräch kommen.

 

Mittwoch, 8. Juni 2016, 19 Uhr; Gaststätte Am Mühlengraben; Dorfstr. 47, 17398 Bugewitz

Eine Veranstaltung des DemokratieLaden Anklam in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern

Mai 102016
 

Der nächste Kulturstammtisch wird am 26. Mai in Pamitz im Atelier Pamitz stattfinden.

Wir laden herzlich dazu ein!

Wir möchten gerne in angenehmer Athmosphäre, bei einem Glas Wein oder Bier, Zwiebelkuchen oder anderen Leckereien (die Sie auch gerne mitbringen dürfen 😉 )  über die aktuelle Kulturpolitik diskutieren, uns gegenseitig (besser) kennenlernen und dies einmal ohne Termin-Druck, nicht zwischen Tür und Angel!

Das Atelier Pamitz ist eine kleine feine Kulturstätte in wunderschöner Landschaft und Erich Raken ist unser neuestes Mitglied, das Atelier wird von LEADER gefördert und gerade wurde hier das erste aktuelle LEADER-Projekt umgesetzt (neue, dichte Fenster), es gibt also Grund zur Freude.

Atelier Pamitz

Atelier Pamitz