Der Bundesverbands Soziokultur e. V. zum Thema Änderung des Gemeinnützigkeitsrechts

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Nov 112020
 

Der Bundesverband Soziokultur e. V. fordert den Deutschen Bundestag dazu auf, die Reform des Gemeinnützigkeitsrechts vorzunehmen und dabei insbesondere sicherzustellen, dass sich die politische Betätigung gemeinnütziger Organisationen nicht negativ auf ihren Status der Gemeinnützigkeit auswirken darf.
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Die Pressemitteilung steht hier zum Download bereit.
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*Sehr geehrte Fraktionsvorsitzende,
finanzpolitische Sprecher*innen,
kulturpolitische Sprecher*innen der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien, *

der *Bundesverband Soziokultur e. V. *ist der Dachverband von mehr als 600 soziokulturellen Zentren und Initiativen in Deutschland, die in ihrer überwiegenden Mehrzahl als gemeinnützige Körperschaften organisiert sind. Wir sind von daher an einer zeitgemäßen, an den Anforderungen an zivilgesellschaftliche Organisationen orientierten Rechtsgrundlage interessiert.

In der Vergangenheit hat sich herausgestellt, dass das bestehende Gemeinnützigkeitsrecht nicht mehr den Erfordernissen des zivilgesellschaftlichen Engagements gerecht wird. Insbesondere die politische Tätigkeit von zivilgesellschaftlichen Organisationen stellt zunehmend ein Problem dar, den gemeinnützigen Status weiter beibehalten zu können und führte in diversen Fällen zu Aberkennungen dieses Status.

In den allermeisten Fällen sind Zuschüsse der öffentlichen Hand an die Gemeinnützigkeit einer Organisation gebunden. Ein Wegfall solcher Zuschüsse würde eine existenzielle Bedrohung für sehr viele soziokulturelle Zentren darstellen.

Zudem ist mit der Feststellung der Gemeinnützigkeit nicht nur die Befreiung von der Körperschaftssteuer, sondern insbesondere die Möglichkeit verbunden, Spendenbescheinigungen auszustellen. Die Annahme von Spenden und die damit verbundene Ausstellung einer entsprechenden steuerbegünstigenden Bescheinigung stellt für viele Körperschaften nicht nur eine nicht zu unterschätzende Finanzierungsquelle ihrer gemeinnützigen Arbeit dar, sodern ist gleichzeitig eine vielfältige – über die eigene Mitgliedschaft hinausgehende – Verbindung in die Zivilgesellschaft. Über die steuerbefreiende Wirkung hinaus besteht für Spenderinnen und Spender die Möglichkeit, sich für konkrete zivilgesellschaftliche Projekte auch finanziell zu engagieren.

Die Aberkennung der Gemeinnützigkeit lässt vor diesem Hintergrund in der Öffentlichkeit das falsche Bild entstehen, die bisherige steuerbegünstigte Körperschaft habe etwas Verbotenes oder Unrechtes getan.

Zivilgesellschaftliche Organisationen – insbesondere die von uns vertretenen soziokulturellen Zentren und Initiativen – sind neben ihrer eigentlichen gemeinnützigen Zielsetzung hinaus Orte der Begegnung, der politischen Bildung, der Diskussion und des Diskurses. Sie sind Orte, an denen gemeinsam die gesellschaftspolitische Situation reflektiert und aus diesen Überlegungen heraus aktiv gestaltet wird. Diese politische Tätigkeit von der eigentlichen gemeinnützigen Zweckbestimmung der Organisationen trennen zu wollen, widerspricht unseres Erachtens den Zielen einer lebendigen demokratischen Gesellschaft. Von daher bedarf es unter diesem Gesichtspunkt dringend einer Reform des Gemeinnützigkeitsrechts.

Mit der Vorlage des Jahressteuergesetzes soll auch eine Präzisierung des Gemeinnützigkeitsrechts vorgenommen werden. Neben der Aufnahme weiterer steuerbegünstigter Zwecke in die Abgabenordnung sah die zentrale Empfehlung der Ausschüsse des Bundestages, darunter der Finanzausschuss, vor, die politische Tätigkeit von zivilgesellschaftlichen Organisationen ausdrücklich zu erlauben.

Der entsprechende Passus lautet:
/„Elementare Bestandteile einer lebendigen Demokratie sind eine kritische Zivilgesellschaft und starke Organisationen, die politische Entscheidungspro-zesse aktiv begleiten, sich einmischen und Stellung beziehen. Die selbstlose Beteiligung an der öffentlichen Meinungsbildung sowie der politischen Wil-lensbildung sind Kennzeichen des zivilgesellschaftlichen Engagements und ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Gemeinwesens. Zivilgesellschaftliche Organisationen leisten aufgrund gewandelter gesellschaftlicher Strukturen einen immer größeren Beitrag zur gesellschaftlich-demokratischen Debatte. (…)“/
(Bundesrat Drucksache 503/1/20, S. 154).

Der Bundesrat hat bei seiner Beratung am 9. Oktober 2020 diesen Passus leider abgelehnt.

*Der Bundesverband Soziokultur e. V. fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestags inständig dazu auf, diesen Passus wieder in die Beratung und den Beschluss des Jahressteuergesetzes aufzunehmen, um damit die gesellschaftspolitischen Aktivitäten der vielen zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure auf eine sichere Rechtsgrundlage zu stellen.*

Mit freundlichen Grüßen

*Bundesverband Soziokultur e. V. *

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Pressekontakt
*Barbara Bichler *| Leitung Öffentlichkeitsarbeit
Bundesverband Soziokultur e. V. | Lehrter Straße 49 | 10557 Berlin
Mobil 0176 45 29 63 59 |
www.soziokultur.de

30 Jahre Deutsche Einheit – Erzählsalons

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Jul 022020
 

Ein wenig spät, aber  noch nicht sind alle Erzählsalons vorbei… Es gibt soviel zu erzählen, machen Sie mit!


30 Jahre Deutsche Einheit  - Deine Geschichte, unsere Zukunft

Es werden Menschen gesucht, die die Wendezeit und die Zeit danach in unserer Region erlebt haben und sich darüber mit anderen austauschen möchten. Es geht vor allem darum, dass jeder seine Geschichte und seine Wahrheit erzählen kann. 
Einerseits werden Menschen aus einer gemeinsamen Region gesucht, andererseits gibt es auch "Erzählsalons" zu den Themen: Arbeit, Gesundheit, Bildung, Frauen, Soziale Marktwirtschaft, Konsum, Migration, Altenpflege, Familie und Demokratie.

Weitere Informationen finden Sie in der beigefügten Broschüre oder unter diesem Internetlink: www.deine-geschichte-unsere-zukunft.de
Bei diesem Projekt können Sie sich zu Wort melden und die Geschichte der Wende aus der Perspektive der Ostdeutschen erzählen.  
Vielleicht endlich mal eine Gelegenheit dazu?
Bei Interesse melden Sie sich bitte sofort hier:
Karin Denisow
Mobil: 0170 24 36 916
E-Mail: 

In 20 Erzählsalons werden Vereinigungs- und Transformationserfahrungen ausgetauscht. Jeweils sechs bis acht Teilnehmer*innen werden erzählen, wie sie den Vereinigungsprozess erlebt haben und wie sich die Transformation noch heute auf ihr Leben auswirkt.
Wir wollen Menschen erreichen, die erzählen möchten – und wir wollen Menschen erreichen, die diese Geschichten hören möchten.

Wegen der Corona-Krise ist es zurzeit nicht möglich, sich analog zu treffen. Doch sozialer Austausch ist in dieser angespannten Situation wichtiger denn je – für den sozialen Frieden. Deshalb bringen wir den Erzähl salon in ein digitales Format: das des Digitalen Erzählsalons. Er ermöglicht den Austausch über große Entfernungen hinweg. Menschen aus allen Bundesländern können zuhören.
Damit alle teilnehmen können, unterstützen wir Erzähler*innen beim Einrichten ihres Computers für die Videokonferenz. 
Wer nicht über die Technik verfügt, dem leihen wir ein Tablet.

Im Erzählsalon erzählt einer nach der anderen seine Geschichte, ohne unterbrochen zu werden. 
Im Anschluss können sich Teilnehmer*innen und Zuhörer*innen im Chat austauschen. 
Es entsteht ein lebendiger Dialog auch mit Menschen aus den Alt-Bundesländern. Durch diesen Dialog wird die Identifikation gemeinsamer Ziele möglich.
Der Digitale Erzählsalon wendet sich an Jung und Alt. Die jungen Deutschen, die die DDR nicht erlebt haben, lernen durch die Geschichten der Älteren ihre Heimat neu kennen. Sie lernen, welche Potenziale in den Erfahrungen der Friedlichen Revolution und der Transformation stecken. Aber auch die Älteren können von den Erfahrungen der Jungen lernen.

In vielen »analogen« Erzählsalons, die wir bereits zu ähnlichen Themen durchgeführt haben, erlebten wir, wie Menschen sich erinnert haben – 
aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. In unserer Erzählsalonreihe zum 30. Jahrestag des Mauerfalls in der Hoffnungskirche Berlin-Pankow 
beispielsweise erzählte der Busfahrer, wie er sich freute, endlich über die Bornholmer Brücke fahren zu können, 
die Krankenschwester, dass sie glaubte zu träumen, als die Grenze offen war, und der ehemalige Mitarbeiter der Staatlichen Plankommission, 
dass für ihn mit dem Ende der DDR eine Welt zusammenbrach. 
Ihnen hörte ein junger bayerischer Historiker zu, der zur Wendezeit noch nicht gelebt hat, sich jedoch für die Geschichten der Zeitzeugen interessiert. 
Durch das gemeinschaftliche Erzählen und Zuhören wurden die Teilnehmer*innen einander vertraut.

Der Erzählsalon ist ein innovatives Veranstaltungsformat, das unter Leitung einer Salonnière jedem Menschen Raum gibt, seine Geschichte zu erzählen. 
Das Format ermöglicht es, Menschen mit unterschiedlichsten Erfahrungen zusammenzubringen und den sozialen Austausch zu fördern. 
Denn: Erzählen kann jeder! Und: Erzählen macht Spaß! 
Im Setting des Erzählsalons finden die Menschen offene Ohren und teilen ihre Erfahrungen miteinander.

--
ROHNSTOCK BIOGRAFIEN
Schönhauser Allee 12 (Eingang Saarbrücker Straße)
10119 Berlin
Telefon Zentral: 030 / 40 50 43 -30
Telefon Durchwahl: 0170 / 2436916

www.rohnstock-biografien.de


Nächste Ausbildung zur Autobiografikerin/ zum Autobiografiker vom 01.-11.09.2020. Anmeldung und Infos unter:
https://www.rohnstock-biografien.de/akademie/autobiografiker-seminar/

Kultur in MV erhält Hilfen von Bund und Land

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Mrz 202020
 

Eine Pressemeldung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV vom 20.03.2020, und dazu gibt es Informationsblätter zum Download auf der Seite des Ministeriums:

Die Landesregierung wird Künstlerinnen und Künstler sowie andere Kulturschaffende in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Hilfsfonds unterstützen. Die notwendigen drastischen Schritte zur Eindämmung des Covid-19 bringen viele Kulturschaffende in eine existenzielle Notlage. Landes- und Bundesregierung sind aktuell dabei, vielfältige Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen zu erarbeiten. „Gerade Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende und Freiberufler sind in der jetzigen Situation betroffen. Bei vielen sind alle Aufträge weggebrochen. Deshalb ist es wichtig, schnell zu helfen“, sagte Kulturministerin Bettina Martin am Freitag.

Die Ministerin hat sich mit einem Schreiben und einem Informationsblatt an alle Kulturschaffenden und Projektträger gewandt, die im offiziellen Kulturportal des Landes unter www.kultur-mv.de abrufbar sind. Darin informiert sie über die unterschiedlichen Hilfsangebote für Künstlerinnen und Künstler aber auch für Projekte.

Wie sind bereits angelaufene Projekte abgesichert?
Wie gehe ich mit drohender schon bestehender Kurzarbeit um?
Wie können freiberufliche Künstlerinnen und Künstler Grundsicherung nach ALG II beantragen?
Was ist bei der Künstlersozialkasse zu beachten?
Was ist mit ESF-geförderten Maßnahmen?
Wie wird das Ehrenamt unterstützt?
Wie kann Kunst digital angeboten werden?

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur wird auf diesem Weg weitere Entwicklungen und Informationen an Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende vermitteln.

Martin begrüßte gleichzeitig auch die Ankündigung des Bundes, Kleinstunternehmen und Kulturschaffende mit insgesamt 40 Milliarden Euro zu unterstützen. Die Landesregierung hatte zu Beginn der Woche bereits beschlossen für die Wirtschaft im Land ein Sofortprogramm in Höhe von 100 Millionen Euro aufzulegen. Auch von diesen Mitteln profitieren Künstlerinnen und Künstler, die durch die Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht sind.

Mecklenburg-Vorpommern ist für seine großartigen Kulturangebote bekannt. Das ist neben den bekannten Festivals, großen Theatern und überregional bekannten Museen auch eine lebendige und kreative Kunstszene mit vielen Künstlerinnen und Künstlern, die das Land bereichern. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Kulturszene in Mecklenburg-Vorpommern durch die jetzige Situation dauerhaften Schaden erleidet“, sagte die Kulturministerin.

Martin: Zusätzliche Mittel für digitale Kulturangebote

Sorgen macht mir aber auch allgemein die Tatsache, dass derzeit das kulturelle Leben in unserem Land fast gänzlich zum Erliegen gekommen ist“, sagte Martin. „Gerade in einer für alle Menschen so schwierigen Zeit hat die Kultur eine wichtige Funktion. Und so ist es großartig, dass viele Kulturschaffende auf alternative Möglichkeiten zurückgreifen, wie zum Beispiel digitale Wege. Dieses kulturelle Engagement möchten wir gerne unterstützen und stellen deshalb zusätzlich Mittel zur Verfügung.

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur bietet Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform, um weiter mit ihrem Publikum in Kontakt zu bleiben. „Gerade jetzt benötigen die Menschen im Land kulturelle Angebote. Auch wenn momentan deutliche Einschnitte gemacht werden müssen, lebt die Kultur im Land.“ Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur stellt für digitale Kulturangebote oder Streamingangebote deshalb zusätzlich 100.000 Euro bereit. Die Mittel sollen nach vereinfachten Regeln der Kulturförderung ausgereicht werden.

Viele Theater, Orchester und Galerien im Land arbeiten nach der vorläufigen Schließung ihrer Häuser an Onlineangeboten, um weiter für ihr Publikum da zu sein. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur bietet über www.kultur-mv.de auch eine Plattform, auf der sich Künstlerinnen und Künstler präsentieren können. Das Kulturportal möchte Künstlerinnen und Künstler vorstellen, Bücher empfehlen, Lese- und Hörproben anbieten oder Spielfilmtipps geben.

„Ich rufe Künstlerinnen und Künstler auf, der Kulturportalredaktion ihre Videos zu schicken, damit sie einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden können. Wir suchen das Lied einer Sängerin, das Stück eines Geigers, Gedichte und Zitate aus dem nächsten Bühnenstück – selbst aufgenommen mit dem Smartphone“, ermutigte die Kulturministerin alle Künstlerinnen und Künstler. „Wenn Sie also Ideen haben, wenden Sie sich an die Redaktion des Kulturportals“, empfahl Martin.

Kultur-Quarantäne

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Mrz 172020
 
Corona Virus Diagramm

Die Landesregierung MV, der Landkreis VG und der Bund haben unterschiedliche Regelungen getroffen, um Menschenansammlungen einzuschränken oder zu verhindern, und deshalb hier ein Auszug aus der

Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland :

II. Für den Publikumsverkehr zu schließen sind
– Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
– Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
– Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten

III. Zu verbieten sind
– Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen

Corona Virus Diagramm

Von Bob Goldstein – wikimedia

So wurde unter vielem Anderen der „Fachtag Kultur“ des Kreises Vorpommern-Greifswald abgesagt; eine Veranstaltung bei der Kreis sicherlich den top-down-berufenen Kreiskulturrat vorgestellt / inthronisiert hätte.

Was ist jetzt wichtig? Wichtig ist, daß Hilfe geleistet wird, und zwar nicht nur den großen Konzernen und Industrien. Künstler, Kulturakteure, „kleine“ Veranstalter, Kunstvereine – das Veranstaltungsverbot bedeutet für sehr sehr viele den wirtschaftlichen Ruin.

Aus der Kultusministerkonferenz verlautete zwar:

Hilfen für den Kulturbereich, insbesondere die freie Szene, wurden beschlossen. Man arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung.

aber Genaueres war noch nicht zu erfahren.

Informationen zur aktuellen Situation stellt Sanne Kurz (Bündnis 90 / Die Grünen – Bayern)  in ihrem Corona-Service-Post zusammen.

Und bitte: Unterzeichnen Sie die Online-Petition Hilfen für Freiberufler und Künstler während des „#Corona-Shutdowns„!

Aktuelles

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Mai 172018
 

Für den 28.05. ist  nun ein Gesprächstermin mit der Ministerin Hesse und Vertretern der Landeskulturräte vereinbart.


Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft
Ende der zweiten Antragsfrist am 30.6.2018

Die Kulturstiftung des Bundes unterstützt mit dem Programm „360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ Kultureinrichtungen aller Sparten, die Bereiche Programm, Publikum und Personal für mehr kulturelle Diversität zu öffnen.

Dazu die Begründung:
Migration hat die Gesellschaft in Deutschland in der Vergangenheit verändert und wird sie auch in Zukunft verändern. Deutschland ist ein Einwanderungsland und besonders Städte sind geprägt durch gesellschaftliche Vielfalt. Viele Institutionen haben begonnen, die neue Stadtgesellschaft mitzugestalten, jedoch spiegelt sich die kulturelle Diversität der Städte in den Programmangeboten, im Personal und im Publikum von Kultureinrichtungen noch nicht wider. Weder in Entscheidungspositionen noch im Publikum entspricht der Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte ihrem Anteil an der Bevölkerung.

Informationen dazu finden Sie auf der Webseite  kulturstiftung-bund.de/360, auf der alle wichtigen Informationen zu Fördergrundsätzen, Antragsbedingungen sowie das Antragsformular zusammengefasst sind.

Do 18.05.2017 – Grüne fordern „Schluss mit brotloser Kunst“

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Mai 182017
 

EIne Meldung des Senders Kulturradio vom Donenrstag, 18.05.2017:
Grüne fordern „Schluss mit brotloser Kunst“

Die Grünen haben sich im Bundestag für eine bessere soziale Absicherung von Künstlern eingesetzt.

Als Freiberufler fielen die Kultur- und Kreativschaffenden oft durchs soziale Raster, sie seien überproportional häufig von Altersarmut bedroht, kritisierte die Grünen-Abgeordnete Ulle Schauws heute in der Plenardebatte. „Existenzängste sind gerade für Kreative Gift“, sagte sie. „Schluss mit der brotlosen Kunst, Zeit für soziale Absicherung.“

Die Unionsabgeordnete Ute Bertram nannte die Grünen-Vorschläge einen „Kulturverhinderungsantrag“. Kunst brauche Freiheit statt mehr Reglement, sagte sie.

Der SPD-Kulturexperte Siegmund Ehrmann sprach sich dafür aus, die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern im Kulturbereich zu stärken. Hier mangele es immer wieder an der notwendigen Abstimmung.
Stand vom 18.05.2017

Das Kulturportal MV

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Mrz 112017
 

Die Webseite www.kultur-mv.de wurde von der Landesregierung MV als Portal für die Kunst- und Kulturschaffenden und die Besucher des Landes Mecklenburg-Vorpommern begründet und auf den Weg gebracht. Sie fungiert als „offizielles Kulturportal für Mecklenburg-Vorpommern.“

Kulturportal MV

Zur Vorbereitung eines Workshops auf der Landeskulturkonferenz MV im November 2016 hat Connie Müller-Gödecke das Portal etwas näher untersucht. Da sie aber aus Termingründen nicht an der Konferenz teilnehmen konnte, kamen die Argumente dieser Betrachtung nicht zur Sprache.  Die hier und im Download wiedergegebenen Punkte sind ihre persönliche Meinung. 

Ergebnis der Betrachtung:

www.kultur-mv.de ist eine Webseite, die

  • Im Netz schlecht gefunden wird
  • deren Schwerpunkt mehr auf Mecklenburg denn auf Vorpommern liegt
  • die wenig Inhalt liefert, wenn aber dann mit fragwürdigem Inhalt
  • die zu eng mit dem Tourismusverband MV verzahnt ist
  • die sich distanzlos und anbiedernd gibt, die Seitenbesucher duzt – eine Distanzlosigkeit, die vielleicht aus der Kreativwirtschaft stammt, aber nicht der Zielgruppe der Webseite entspricht.

Das Kulturportal MV ist eng verzahnt mit den Seiten des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, liefert diesem die Veranstaltungstipps und wird von der gleichen Webagentur erstellt und betreut.

Es ist kein Angebot für die Kultur Mecklenburg-Vorpommerns, es saugt die Kultur aus und instrumentalisiert sie für touristische Zwecke.

Es scheint: das Portal ist nur dazu da, Inhalte für den Tourismusverband zu liefern und da dies direkt nicht so einfach zu bewerkstelligen war, hat man dieses Portal erfunden und reicht die Inhalte durch.

Diese Seite dient nicht den Kulturschaffenden und Künstlern, und sie bietet auch keine redaktionellen Inhalte für Einwohner und Gäste.

Die Kulturschaffenden werden zu kostenlosen Inhaltslieferanten  instrumentalisiert.


Zum Download:
Kulturportal MV - eine Betrachtung und Bewertung von Connie Müller-Gödecke

Info: Vorschläge für Kulturpreis 2016 des Landes MV einreichen!

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Mai 202016
 

Und weil es eben um Stipendien ging, nun eine Info zum Kulturpreis 2016 des Landes MV:

Das Land Mecklenburg-Vorpommern lobt im Jahr 2016 wieder einen Kulturpreis als Haupt- und Förderpreis aus. Die Auszeichnungen werden durch den Ministerpräsidenten verliehen. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger müssen bis zum 1. Juli 2016 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingehen.

Pressemitteilung zur Auslobung des Kulturpreises 2016

Info: Seminar zur Schwarmfinanzierung

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Mai 202016
 

Diese Information geben wir gerne weiter:

Am 26.05.2016 bietet die Ehrenamtsstiftung MV in Anklam ein Seminar – Thema: Crowdfunding – Schwarmfinanzierung

Das Seminar richtet sich an Interessierte,

  • die einen Einblick in das Thema Schwarmfinanzierung erhalten wollen, an
  • alle die zukünftig ein Projekt mit dem Schwarm finanzieren möchten und
  • oder einfach Träume verwirklichen werden.

Informationen zum Seminar:  die Webseite bei der Ehrenamtsstiftung

Anmeldungen richten Sie bitte an

Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern
Ehrenamtsstiftung MV

Frau Muehlenberg
Eisenbahnstraße 8
18273 Güstrow
Tel. 03843 77499-0
Fax 03843 77499-21

Gegen Asylrechtsverschärfung

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Feb 092016
 

Wir wurden um Weiterleitung dieser Information gebeten und voilá:

Hallo alle,

wir haben einen Brief an die Landtags- und Bundestagsabgeordneten gegen das Asylpakte II verfasst und würden es begrüßen, wenn möglichst viele eherenamtliche Hilfsgruppen und Initiativen, die mit Geflüchteten arbeiten, den Brief unterzeichen. Der Brief soll am Mittwoch an die Abgeordneten gesendet werden, also unterzeichnet bitte schnell.

Die Angelegenheit EILT und ist wirklich sehr ERNST! Der Gesetztentwurf hat das Kabinett schon passiert. Die letzte Möglichkeit, das Desaster zu verhindern ist, die Abgeordneten dazu zu bewegen, im Bundestag dagegen zu stimmen!
Unter den untenstehenden Links gibt es weitere Infos dazu und bei Fragen könnt ihr gerne im Initiativenbüro anrufen (03834-7737881).

Hier Klicken zum Brief und zu den Unterschriften

http://stopasyllaw.blogsport.eu/
http://asylrechtsverschaerfungstoppen.blogsport.eu/