Apr 132015
 

Seit dem letzten Herbst häufte sich die Arbeit für den Kunst- und Kulturrat VG:

im Zuge der neuen Förderperiode für die LEADER-Programm 2014-2020 (Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum) beteiligten sich Mitglieder des Vorstands intensiv und arbeiteten in den Strategie- und Lokalen Aktionsgruppen mit.

Das LEADER-Programm ist ein Wettbewerb, an dem Projekte aus drei Regionen des Landkreises Vorpommern-Greifswald teilnehmen können und ihre Anträge einreichen können. Die Lokalen Arbeitsgruppen erarbeiteten Kriterien für die Bewertung der Projektanträge, entschieden sich für Leitprojekte und erarbeiteten eine Strategie für Lokale Entwicklung (SLE), die dann fristgerecht beim Ministerium in Schwerin eingereicht wurden.

Es ging uns darum, Kultur als Querschnittsziel in alle Handlungsfelder des Förderprogrammes einzubinden und nicht, wie vorgeschlagen, im Handlungsfeld „Natur – Kulturerbe“ Kultur auf Denkmalschutz zu reduzieren. Dies haben wir in den zwei Regionen „Vorpommernsche Küstenlandschaft“ und „Flusslandschaft Peenetal“ auch erreicht.

In der dritten Region, der LAG „Stettiner Haff“ ist dies dem Kunst- und Kulturrat VG aufgrund der dortigen autoritären und ausgrenzenden Projektbegleitung / Projektleitung nicht in dem gewünschten Maße gelungen, gelinde ausgedrückt. Dort wird das Ziel, daß die jeweilige Bevölkerung  eine Strategie zur lokalen Entwicklung erarbeitet, sehr eng gesehen und der Kreis der Akteure hermetisch klein gehalten. Dies entspricht sicherlich nicht dem hehren Ziel des Wettbewerbs.

Ute Gallmeister arbeitet in der Strategie- und der Lokalen Arbeitsgruppe „Flußlandschaft Peenetal“ mit, vertreten im Bedarfsfall durch Connie Müller-Gödecke.

Martin Schröter ist gewählter Vorsitzender der Lokalen Arbeitsgruppe „Vorpommersche Küste„, in der auch Connie Müller-Gödecke und Heinz-Erich Gödecke mitarbeiten.

Zwei Anträge stehen auf der Seite des Kreises Vorpommern-Greifswald zum Download bereit:

Leader-Antrag Vorpommersche Küste – Mensch Natur Kultur (er)leben und

Leader-Antrag Wir leben hier und laden ein der Region Vorpommersche Flusslandschaft.

Die Lokale Arbeitsgruppe Stettiner Haff jedoch hat ihren Antrag nicht veröffentlicht.

Mrz 202015
 

Der zweiter Bewerbungszyklus zur Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis Immaterieller Kulturgüter Deutschlands läuft.
Die  Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, MV:

Kulturminister Mathias Brodkorb ruft dazu auf, Vorschläge für die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes zu machen. Zum Immateriellen Kulturerbe zählen regional verankerte Bräuche, Rituale, Feste, Lieder, Musiktraditionen, Theater und Tänze, Wissen und Praktiken sowie traditionelle Handwerkstechniken und Handwerkstraditionen.

„Das Reetdachdecker-Handwerk und das Malchower Volksfest sind im vergangenen Jahr in das bundesweite Verzeichnis aufgenommen worden. Dies ist ein großer Erfolg für das Kulturland Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Kulturminister Mathias Brodkorb. „Vereine, Institutionen und Kommunen können sich im zweiten Bewerbungszyklus um die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes bewerben“, erläuterte Brodkorb.

Die Erstellung eines bundesweiten Verzeichnisses des Immateriellen Kulturerbes ist ein mehrstufiges Verfahren, an dem die Bundesländer, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Auswärtige Amt und die Deutsche UNESCO-Kommission beteiligt sind.

Nach dem ersten Zyklus 2013/2014 hat im März 2015 die zweite Vorschlagsrunde begonnen. Bis zum 30. Oktober 2015 können Gemeinschaften, Gruppen und Einzelpersonen, die eine kulturelle Ausdrucksform im Sinne des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes praktizieren, auch in Mecklenburg-Vorpommern einen Antrag zur Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis stellen.

„Das Kultur- und Naturerbe der UNESCO mit den Altstädten in Stralsund und Wismar, den Buchenwäldern der Nationalpark Jasmund und dem Serrahner Buchenwald im Müritz-Nationalpark sowie das Immaterielle Kulturerbe in Mecklenburg-Vorpommern verleihen dem Land eine besondere universelle Note und eine außerordentliche Attraktivität für Einheimische und Besucher“, betonte Minister Brodkorb. Dies gelte es nachhaltig zu sichern.

Auskünfte zum Antragsverfahren:

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Abteilung 4 (Kulturabteilung), Tel.: 0385 588-7041, E-Mail:

Jan 282015
 

LEADERWieder ein Zwischenbericht über die Entwicklung bei LEADER. Seit dem Start der neuen Förderperiode im Herbst 2014 ist es das Bestreben des Kunst- und Kulturrates VG, Kunst und Kultur als themenübergreifenden Schwerpunkt einzubringen.

Da das Gebiet des Landkreises Vorpommern-Greifswald in drei Leader-Regionen aufgeteilt ist, ergeben sich sehr viele Termine, an denen der Kunst- und Kulturrat VG teilnehmen muß / soll / will.

Der Stand:

  • OVP I – Region Anklam:
    Die Themenworkshops haben stattgefunden, Kunst und Kultur ist gut verankert.
    Ute Gallmeister arbeitet in der Strategiegruppe mit.
    Die Lokale Arbeitsgruppe(LAG) hat sich konstituiert, Ute Gallmeister ist Mitglied der LAG, Vertreter: Connie Müller-Gödecke und Heinz-Erich Gödecke
    Im Moment läuft die Entscheidung für einen Namen der OVP I – Region, das Umlaufverfahren ist noch nicht beendet
  • Region „Vorpommersche Küste“ (Region Wolgast – Usedom):
    Die Themenworkshops haben stattgefunden, Kunst und Kultur ist gut verankert.
    Die Strategiegruppe hat sich bereits mehrfach getroffen.
    Die Lokale Arbeitsgruppe LAG hat sich konstituiert, Martin Schröter ist zum Vorsitzenden der LAG gewählt worden, Connie Müller-Gödecke ist für den KuKuRa VG Mitglied in der LAG, Heinz-Erich Gödecke (Mitglied des KuKuRa) ist ebenfalls Mitglied der LAG.
  • Region „Stettiner Haff“:
    Aus der Sicht des KuKuRa VG ist die Mitarbeit in dieser Regionalgruppe sehr schwierig. Es scheint, als hätten sich alte Seilschaften aus früheren Förderperioden hermetisch zusammengeschlossen, Projekte einzubringen und vorzustellen ist sehr sehr schwierig.

Nun gehen die LAGs an die Arbeit, die eingereichten Projekte müssen gesichtet und anhand der von den Strategiegruppen erarbeiteten Kriterien bewertet werden, damit am 31. März die Vorschläge der LEADER-Regionalregionen in Schwerin bei der Regierung vorliegen können.

Die Sichtung und Bewertung der Projekte wird ein großes Stück Arbeit. Wir vom KuKuRa sind gefordert.

Dez 172014
 

Nun haben wir doch die Termine für die Workshops in der Leader-Region Stettiner Haff beisammen:

  1. Workshop Handlungsfeld Tourismus am 13.01.2015, 13:00 Uhr,  im multiplen Haus in Vogelsang-Warsin
  2. Workshop Handlungsfeld Daseinsvorsorge am 20.01.2015, 13:00 Uhr, in der Villa an der Ueker, Torgelow
  3. Workshop Handlungsfeld „Traditionen und Kulturelles Erbe“ am 27.01.2015, 13:00 Uhr, im Burgfried in Löcknitz

Das Formular zur Anmeldung an den Workshops hier zum Download: Teilnahmebestätigung Workshops Leader-Region Stettiner Haff

Bitte per Mail an Frau Teßmann: oder schriftlich an

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Geschäftsstelle der LAG „Stettiner Haff“
An der Kürassierkaserne 9
17309 Pasewalk

 

Dez 172014
 

Wir haben ja schon in einem früheren Beitrag über die neue LEADER-Förder-Phase 2014 – 2020 berichtet und seitdem hat sich einiges getan.

Heute nun also eine Übersicht über die bisherige Entwicklung:

Nach der Auftaktveranstaltung und den ersten Workshops in LEADER-Regionen steht nun die Bildung der Lokalen Arbeitsgruppen und die Entwicklung der Strategien an.

A)

In der LEADER-Region OVP I (Anklam-Land, Züssow, Jarmen-Tutow, Peenetal-Loitz und der kreisfreien Stadt Anklam) fand im November der erste Workshop in Stolpe statt. (Ergebnisprotokoll zum download)

Daran schlossen sich die Workshops zur Erabeitung der Handlungsfeldziele in den Handlungsfeldern „Natur / Kultur“ (nicht mehr „Natur / Kultur-Erbe“!) , „Tourismus / Ländliche Wirtschaftsförderung“ an, der Workshop „Daseinsvorsorge“ findet am 18.12., also morgen statt.Der Kunst- und Kulturrat VG beteiligt sich an allen diesen Veranstaltungen, da wir Kultur als Querschnittsziel in allen Lebensbereichen sehen.

Im Moment geht es darum, Projekte für die ersten zwei Jahre der LEADER-Förderphase 2014 – 2020 zu beschreiben und einzureichen.

Wir brauchen Projekte!

Wer in den nächsten 2 Jahren die Förderung für ein Projekt in der LEADER-Region OVP1 beantragen will, sollte schon einmal bis zum 5. Januar eine Projektbeschreibung erstellen und diese an die LEADER-Regionalmanagerin, Frau Lierse mailen.

Den Vordruck für eine Projektbeschreibung können Sie als  als ZIP-Datei im WORD- und im PDF-Format herunterladen: Ungültige-Download-ID.

Die Zeit ist knapp! Bitte reichen Sie Ihre Projektideen ein!

B)

In der LEADER-Region OVP II (mit den Ämtern Am Peenestrom, Landhagen, Lubmin, Usedom-Nord, Usedom-Süd sowie der Gemeinde Heringsdorf) fand der erste Workshop  am 19.11.2014 im Existenzgründerzentrum Wolgast statt. (Ergebnisprotokoll zum Download)

Die Workshops zur Erarbeitung der Handlungsfeldziele / Teilziele werden an diesen Terminen im Seminarraum des Existenzgründerzentrums Wolgast (Sölvesborger Straße 2, 17483 Wolgast) stattfinden:

  • Workshop Natur/Kultur: 15. Januar 2015, 17:00 Uhr
  • Workshop Tourismus: 20.Januar 2015, 17:00 Uhr
  • Workshop Daseinsvorsorge: 22. Januar 2015, 17:00 Uhr

Teilnahmemeldungen bitte an Frau Sylke Bauer per Mail () oder Telefon: 03834/ 8760 – 3101.)

Der Kunst- und Kulturrat VG nimmt auf jeden Fall an diesen Veranstaltungen teil.

C)

Leider ist es sehr schwierig, Informationen über den Gang der (LEADER-)Dinge in der dritten LEADER-Region unseres Kreises, der Region „Stettiner Haff“ zu erhalten.

Auf der LEADER-Seite der LAG „Stettiner Haff“ finden sich keinerlei Informationen, die Dateien im Download-Bereich sind veraltet.
Auch telefonische Nachfragen erbrachten bisher keine Informationen.

Die Regionalmanagerin für die LAG „Stettiner Haff“ ist Frau Regina Teßmann, , Telefon 03834 8760 3117.

Da der Zeitraum sehr knapp ist, die Lokalen Arbeitsgruppen müssen am 1.03.2015 die ausgewählten Projekte beim Ministerium einreichen, brauchen wir diese Informationen!

Hier noch einmal eine Beschreibung von LEADER:

LEADER bedeutet, dass die örtliche Bevölkerung für ihre Region eine eigene Strategie zur lokalen Entwicklung erarbeitet. Akteure der jeweiligen Region schließen sich dafür zu einer Lokalen Aktionsgruppe zusammen und stellen sich mit ihrer Strategie einem Wettbewerb, um auch in der neuen Förderperiode als LEADER-Region bestätigt zu werden. Sofern die Bewerbung erfolgreich war, wählen die Aktionsgruppen auf der Grundlage ihrer Strategie konkrete Entwicklungsvorhaben aus.

Damit die Akteure der jeweiligen Region eine lokale Arbeitsgruppe bilden können, brauchen diese Informationen.

Nachtrag: Nun haben wir die Workshop-Termine beisammen: Anmeldeformular zur Teilnahme an den Workshops Die Workhop-Termine:

  1. Workshop Handlungsfeld Tourismus am 13.01.2015, 13:00 Uhr,  im multiplen Haus in Vogelsang-Warsin
  2. Workshop Handlungsfeld Daseinsvorsorge am 20.01.2015, 13:00 Uhr, in der Villa an der Ueker, Torgelow
  3. Workshop Handlungsfeld “Traditionen und Kulturelles Erbe” am 27.01.2015, 13:00 Uhr, im Burgfried in Löcknitz
Sep 262014
 

Der Landkreis bereitet zur Zeit die Erarbeitung des ILEK verwaltungstechnisch vor, der Startschuß zur Erarbeitung des ILEK für den Landkreis Vorpommern-Greifswald erfolgte am 10. Juli 2014.

Über dieses ILEK wird der Landkreis-Anteil an den knapp 370 Millionen ELER-Landesmitteln (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) verteilt.
Dazu wird  ein Konzept erstellt werden (Nachfolgekonzept zur „Dorferneuerung“).

Was ist ILEK?
Ein Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (kurz ILEK) definiert die Entwicklungsziele der Region, legt Handlungsfelder fest, stellt die Strategie zur Realisierung der Entwicklungsziele dar und beschreibt vorrangige Entwicklungsprojekte.

Das Konzept bildet damit die Grundlage der Förderung zur Entwicklung der ländlichen Gebiete und deren Basisdienstleistungen.
Es zielt darauf ab, eine gemeindeübergreifende Entwicklung im ländlichen Raum zu stärken. ILEK für den Landkreis Vorpommern-Greifswald.

In den kommenden Monaten sollen in einem partizipativen Prozess die Inhalte erarbeitet werden.
Dazu wird der Landkreis Vorpommern Greifswald (Amt für Kreisentwicklung) durch das Beraterteam BTE Tourismus- und Regionalberatung und UmweltPlan unterstützt.
Gesteuert und begleitet wird die ILEK-Erarbeitung durch eine enge Rückkopplung mit dem Landkreis, begleitende Arbeitsworkshops mit Schlüsselpersonen der Region sowie zwei öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen.
Zudem werden Stellungnahmen zum Entwurfspapier eingeholt.

Eine Fertigstellung ist für März 2015 geplant.

Wesentliche Bausteine des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes sind:

  • Kurzbeschreibung der Region
  • Analyse der regionalen Stärken und Schwächen unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung und Möglichkeiten zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme
  • Entwicklungsziele und geeignete Prüfindikatoren
  • Entwicklungsstrategie, Handlungsfelder und Leitprojekte
  • Regionale Kriterien zur Auswahl der Förderprojekte
  • Kriterien für die Bewertung der Zielerreichung

Die ILEK-Projektförderung setzt eine Eigenbeteiligung von 25% voraus; hierzu jedoch gibt es auch wiederum die Kofinanzierungshilfe des Landes.

Regionale Entwicklungskonzepte
Die Erarbeitung Regionaler Entwicklungskonzepte (REK) erfolgt mit dem Ziel, strukturpolitisch besonders bedeutsame Handlungsfelder und Entwicklungsschwerpunkte einer Region herauszustellen und mit Hilfe zukunftsfähiger Leitlinien wirtschaftliche, soziale und kulturelle Perspektiven für die Entwicklung der Gesamtregion zu entwerfen.

Die REK der Altkreise Ostvorpommern und Uecker-Randow wurden unter Einbeziehung einer Vielzahl interessierter regionaler und lokaler Akteure im sogenannten „bottom-up“-Prinzip erarbeitet.

Die REK sind ausgewogene und tragfähige Konzepte über deren Umsetzung Konsens besteht.

Ziel der Verwaltung ist es, für den im Jahr 2011 neu gebildeten Landkreis Vorpommern-Greifswald ein einheitliches REK unter Beachtung der vorhandenen Potenziale und Kompetenzen der Teilregionen aufzustellen.

Zu diesem Themenkreis findet am 15.10. der Zukunftsworkshop  von 14:00 bis 16:00 Uhr im Konferenzsaal der Sparkasse Anklam statt.

Koordinator für Regional- und Strukturentwicklung ist Herr Ralf Rosenow, , 03834 87603112

Informationen zu ILEK und auch zu REK findet man auf den Seiten des Kreises Vorpommern-Greifswald zur regionalen Entwicklung.

Sep 182014
 
LEADER in MV

LEADER in MV

Das  LEADER-Förderprogramm geht in die Förderphase 2014 – 2020!

Die Auftaktveranstaltung  der Lokalen Aktionsgruppe LEADER Ostvorpommern fand am Dienstag, den 16. 09., in  Anklam statt.

Bei dieser Informationsveranstaltung wurde das LEADER-Programm und sein Vorgänger ELER  ( = Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) in seinen Grundsätzen vorgestellt und die LEADER-Regionalmanagerin, Frau Lierse, stellte die nächsten Maßnahmen und Vorhaben vor.

Die Planungsphase hat begonnen.

In unserem Bereich gibt es zwei (LAGs okale Aktions-Gruppen): Ostvorpommern und Stettiner Haff. Eine dritte LAG kann noch dazukommen.

Was ist Leader?
LEADER ist ein methodischer Ansatz der Regionalentwicklung, der es Menschen vor Ort ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten.
Das bedeutet:
  • Lokale Projekte zur Entwicklung der sozialen und kulturellen Umgebung werden zum größten Teil mit Mitteln der EU finanziert.
  • Eigenmittel in Höhe von 10% der Projektsumme werden von der lokalen Initiative getragen.
  • Die Aktionsgruppen stellen sich mit der Einreichung ihrer SLE, ihrer Strategie für Lokale Entwicklung, einem Wettbewerb.
  • Bis zum 31. März 2015 müssen die Projektanträge eingereicht werden.
  • Nach einer dreimonatigen Sichtungs- und Bewertungsphase werden die zu fördernden Projekte bekanntgegeben.
  • Für die Abgabe von Anträgen gibt es festgeschriebene, formale  Kritierien
  • ….

Weitere, genauere Auskünfte über LEADER findet man in der FAQ auf der Seite Leader+ der EU, leider nur in englischer Sprache.

Auf der Seite des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern finden Sie alle notwendigen Dokumente zur Bewerbung

Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz MV ruft zur Teilnahme am Wettbewerb auf:

Aufruf zur Einreichung von Strategien für die lokale Entwicklung“

Die Europäische Union und das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützen auch in der Förderperiode 2014 bis 2020 die Umsetzung des LEADER-Ansatzes in Mecklenburg-Vorpommern. LEADER ist ein sehr flexibles und breit aufgestelltes Förderinstrument, mit dem lokalen und regionalen Bedürfnissen entsprochen werden kann. Handlungsfelder sind zum Beispiel der demografische Wandel und seine Folgen, der Erhalt des kulturellen, identitätsstiftenden Erbes oder der Schutz natürlicher Ressourcen. LEADER bedeutet, dass die örtliche Bevölkerung für ihre Region eine eigene Strategie zur lokalen Entwicklung erarbeitet. Akteure der jeweiligen Region schließen sich dafür zu Aktionsgruppen zusammen. Vom Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) wird vorgeschrieben, dass sich die Aktionsgruppen selbst und auch ihre Strategien einem Wettbewerb stellen müssen, um als LEADER-Region bestätigt zu werden. Sofern die Bewerbung erfolgreich war, wählen die Aktionsgruppen auf Grundlage selbst erstellter Regeln und in Abgleichung mit den Zielen, die laut ELER-Verordnung vorgegeben sind, konkrete Entwicklungsvorhaben aus.

Kunst und Kultur muß als Querschnittsziel und als gewichtiger Punkt der Daseinsvorsorge festgeschrieben werden! Entwickeln Sie die notwendigen Strategien, beteiligen Sie sich!
PS:  In den nächsten Tagen werden wir hier auf der Seite des Kunst- und Kulturrates VG alle notwendigen Informationen und Downloads in unserem Info-Bereich zusammenstellen.
Sep 162014
 

Aus der Pressemeldung des Kultusministeriums vom 16.09.2014:

Kulturminister Mathias Brodkorb erinnert Vereine, Verbände, Projektträger und Einrichtungen daran, die Anträge auf Kulturförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern für das Jahr 2015 jetzt zu stellen. Die Anträge nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen im kulturellen Bereich sollen bis zum Mittwoch, dem 1. Oktober 2014, beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingereicht werden.

„Das frühere Antragsdatum ist erforderlich, weil wir über die Kulturförderung schneller als in den vergangenen Jahren entscheiden wollen“, erläuterte Kulturminister Mathias Brodkorb. Die Kulturförderung erfolgt zukünftig über ein Drei-Säulen-Modell. Säule 1, die kulturelle Grundversorgung, erfasst Musikschulen, Kinder- und Jugendkunstschulen, Bibliotheken, Projekte der Literaturhäuser, Film- und medienpädagogische Projekte und Projekte soziokultureller Einrichtungen. Daneben werden in den Säulen 2 und 3 Projekte von überregionaler oder landesweiter Bedeutung und sonstige herausragende Projekte gezielt gefördert.

„Erstmals können Projekte der Grundversorgung und überregionale Projekte für zwei Jahre gefördert werden. Dies war eine Bitte der Kulturschaffenden. Ich bin froh, dass wir uns hierauf verständigen konnten“, sagte Brodkorb. Bisher mussten die Anträge jedes Jahr neu gestellt und bearbeitet werden. Hinzu kommt in bestimmten Fällen ein vereinfachter Verwendungsnachweis. Dies wird zukünftig bei einer Landesförderung von bis zu 20.000 Euro ermöglicht“, so der Minister.

Da das Formular für den Antrag auf Kulturförderung 2015 auf der Seite des Innenministeriums nicht so einfach zu finden ist, haben wir es in zwei Formaten (als WORD- und als PDF-Datei) hier als ZIP im Download-Bereich veröffentlicht:

Förderrichtlinien 2015zip

Aug 222014
 

Landkreis Vorpommern-Greifswald, Pressemeldung vom 18. August 2014, 13:23 Uhr:

Neue Förderperiode 2014-2020 hat begonnen

 

Mit dem Wettbewerbsaufruf am 12.08.2014 zur Einreichung der von der örtlichen Bevölkerung betriebenen Strategien für lokale Entwicklung (SLE) ist der Startschuss für die neue LEADER-Förderperiode 2014-2020 gefallen. Zur Förderung von Vorhaben nach dem LEADER-Prinzip stellt das Land Mecklenburg-Vorpommern circa 79 Mio. Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des
ländlichen Raums (ELER) bereit. Diese werden entsprechend dem Proportionalitätsprinzip (Einwohnerzahlen) und dem Bewertungsergebnisses der eingereichten SLE den LEADER-Regionen zugewiesen.

Der ELER schreibt vor, dass sich die Aktionsgruppen mit ihren Strategien  einem Wettbewerb stellen müssen, um als LEADER-Region bestätigt zu werden. Der Einsendeschluss der Strategien ist der 31.03.2015. Nach erfolgreicher Bewertung können dann wieder, entsprechend der vorher festgelegten Kriterien und Handlungsfelder und in Abstimmung mit den Zielen in der ELER-Verordnung, konkrete  Entwicklungsvorhaben gefördert werden.

Die gegenwärtig tätige Lokale Aktionsgruppe „Ostvorpommern“ lädt hiermit alle Akteure, die zukünftig ehrenamtlich mit dem LEADER-Förderprogramm arbeiten und ihre LEADER-Region aktiv unterstützen möchten, zu einer öffentlichen Interessenbekundung am 16.09.2014 um 18Uhr nach Anklam ein.

In Abstimmung mit den ELER-Vorgaben zur Gebietskulisse einer LEADER-Region richtet sich die Veranstaltung an die Amtsbereiche Usedom-Nord, Usedom-Süd, Am Peenestrom, Landhagen, Lubmin, Anklam-Land, Jarmen-Tutow, Peenetal/Loitz, Züssow sowie Heringsdorf und Anklam Stadt.

Aus organisatorischen Gründen wird um zeitnahe Anmeldung bis zum 29. 08. 2014 gebeten. Unmittelbar nach der Anmeldefrist wird allen Interessierten eine Einladung mit genauen Angaben zum Veranstaltungsort übermittelt.

Kontakt zur telefonischen/schriftlichen Anmeldung:
Frau Ulrike Lierse
Lokale Akionsgruppe LEADER Ostvorpommern
61.1 SG Kreisentwicklung/Wirtschaftsförderung
LEADER-Regionalmanagerin / Geschäftsstelle der LAG Ostvorpommern
Standort Anklam
Telefon:  03834 8760 3118
Fax:  03834 8760 93118
E-Mail: 

Jul 312014
 

Der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Brodkorb,  zur in Kraft getretenen Kulturförderrichtlinie:

Die Förderung wird jetzt transparenter, klarer und verlässlicher. Damit ist allen Beteiligten geholfen. Ich bin sicher, dass Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffende durch weniger bürokratischen Aufwand und erhöhte Planungssicherheit mehr Zeit für Kunst und Kultur haben

Die Pressemitteilung zum Inkrafttreten der Förderrichtlinie:

Nach anderthalbjähriger Diskussion mit den Kulturschaffenden und der kommunalen Ebene ist die neue Kulturförderrichtlinie in Kraft getreten. „Die Förderung wird jetzt transparenter, klarer und verlässlicher. Damit ist allen Beteiligten geholfen. Ich bin sicher, dass Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffende durch weniger bürokratischen Aufwand und erhöhte Planungssicherheit mehr Zeit für Kunst und Kultur haben“, zeigt sich Kultusminister Mathias Brodkorb erfreut.

Die Kulturförderung erfolgt zukünftig über ein Drei-Säulen-Modell. Säule 1, die kulturelle Grundversorgung, erfasst Musikschulen, Kinder- und Jugendkunstschulen, Bibliotheken, Projekte der Literaturhäuser, Film- und medienpädagogische Projekte und Projekte soziokultureller Einrichtungen.
Daneben werden in den Säulen 2 und 3 Projekte von überregionaler oder landesweiter Bedeutung und sonstige herausragende Projekte gezielt gefördert.

„Erstmals können Projekte der Grundversorgung und überregionale Projekte für zwei Jahre gefördert werden. Dies war eine Forderung der Kulturschaffenden. Ich bin froh, dass wir uns hierauf verständigen konnten“, erklärt Brodkorb.
Bisher mussten die Anträge jedes Jahr neu gestellt und bearbeitet werden.
Hinzu kommt in vielen Fällen ein vereinfachter Verwendungsnachweis. Dies wird zukünftig bei einer Landesförderung von bis zu 20.000 Euro ermöglicht. „Der vereinfachte Verwendungsnachweis entlastet vor allem ehrenamtlich geführte Kulturprojekte von Bürokratie. Wir wollen damit den vielfältigen kulturellen Initiativen ermöglichen, vor allem das zu tun, was sie in unser aller Interesse am liebsten tun möchten, nämlich unsere Kultur bestmöglich zu befördern und nicht das Anlegen und Verwalten von umfangreichen Akten“, so Brodkorb.

Minister Brodkorb dankte allen Beteiligten, allen voran dem Landeskulturrat, den Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden sowie den Vertretern der Kommunen, die sich fachkundig in die Diskussion eingebracht haben. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir jetzt eine gute Grundlage für die Kulturförderung in den nächsten Jahren geschaffen haben“, so Minister Brodkorb abschließend.

Die Förderrichtlinie zum Download: Download PDF Format

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