Sep 172015
 

Am 2. Oktober findet in Schwerin die Kulturkonferenz mit dem Titel „Kulturwelten in MV im Strukturwandel“ statt, organisiert vom Landeskulturrat und vom Kreativsaison e. V.

Ein kurzer Auszug aus der Tagesordnung:

  • Dr. Michael Körner; Aus der Arbeit des Landeskulturrates
  • Prof. Dr. Dieter Haselbach: Kulturpolitik im Strukturwandel
  • Hans- Heinrich Grosse- Brockhoff: Der Strukturwandel fordert nicht weniger, sondern mehr Ausgaben für die Kultur – aber bitte intelligent!
  • Mathias Brodkorb; Kulturpolitische Perspektiven bis 2020 für MV

Anmeldeschluß zur Teilnahme ist am 25.09.2015, das Anmeldeformular finden Sie im Konferenzflyer:

Konferenzflyer zum Download

Nov 302014
 

Am 27. Juli 2014 fand im kulturforum PAMPIN in Kooperation mit SCULPTURE NETWORK – der größten europäischen Online-Plattform zur Förderung der dreidimensionalen Kunst – ein „Dialogue“ zum Thema „Kunst in der Pampa – Wie kann das Erfolg haben?“ statt.

Eingeleitet wurde der „Dialogue“ mit einem Interview mit dem Chairman von SCULPTURE NETWORK, Ralf Kirberg.

Es folgte eine lebhafte Diskussion mit den Teilnehmern Cornelia Hass (Tourismusverband MV, Abteilungsleiterin Landtourismus/LandArt), Takwe Kaenders (Künstlerin, BBK MV), Dr. Michael Körner (Vorsitzender des Kulturrates MV), Prof. Dr. Wolfgang Vogt (GF kulturforum PAMPIN) unter Beteiligung des Publikums.

Abschließend wurde als Beitrag zum kulturpolitischen Diskurs in MV das PAMPINER SIGNAL verteilt und zur Erstunterzeichnung ausgelegt.

Dieses Signal-Papier können Sie in unserem Info-Bereich herunterladen.

 

 

Jun 122014
 

eine Feststellung, die fast mantramässig in diesen Zeiten der Sparzwänge, Schuldenbremsen, Kommerzialisierung wiederholt werden müsste.

Kultur ist keine Handelsware!

Burkhard C. Kosminski, Intendant Schauspiel Nationaltheater Mannheim, schreibt einen offenen Brief an die Bundesministerin Wanka, die Staatsministerin Grütters, die Ministerin Bauer sowie den Minister Stoch, allesamt Vertreter der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Baden-Württemberg  und bittet sie (und alle) um einen Dialog, „ob das bisherige Modell Kultur und Bildung von einander zu trennen, noch zeitgemäß ist, oder ob es nicht notwendig ist, gemeinsam eine neue Vision für die Zukunft zu entwickeln. Die Kultur erlebt einen Bedeutungsschwund in erschreckendem Ausmaß; die öffentlichen Diskussionen sind von Fatalismus geprägt; die Demokratie scheint auf diese Herausforderungen nur schleppend zu reagieren. Die Schuldenbremse, die Bund und Ländern zwingend vorschreibt, von 2020 an keine Schulden mehr zu machen, wird die fatalen Konsequenzen der jetzigen Entwicklung schlagend deutlich machen: Es gibt keine Ziele mehr jenseits des Sparzwangs. Es gibt keine verbindenden Werte jenseits der Ökonomie.

Sein Aufruf schließt:

Ich fordere außerdem gemeinsam mit vielen anderen die Vertreter der Bundesregierung auf, alles dafür zu tun, damit die Kultur aus dem derzeit diskutierten Freihandelsabkommen mit den USA herausgelöst wird. Kultur ist keine Handelsware.

Die Url des offenen Briefes in der Druckversion

Nov 282013
 

Der nun verabschiedete Koalitionsvertrag der drei großen Parteien enthält wichtige Aussagen zur geplanten Kulturpolitik. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Basis der SPD haben sich die künftigen Regierungspartner auch auf eine Aussage zur notwendigen Ausnahmeregelung für die Kultur im wohl kommenden Freihandelsabkommen der EU mit den USA einigen können. Ob diese Aussagen / Vorhaben eingehalten werden, das wird sich zeigen.  Auf jeden Fall sind die getroffenen Formulierungen umfassender als die Kompromiß-Einigung mit Frankreich bei der Mandatserteilung für die EU, als es nur um die audiovisuellen Medien ging, die geschützt werden sollen.

Sie werden auf der Seite des Kunst- und Kulturrates Vorpommern-Greifswald Informationen zu diesem Thema finden, zusammengestellt anläßlich der Kreiskulturkonferenz am 29.11. in Zinnowitz.

Der Koalitionsvertrag im Wortlaut:  cdu_csu_spd_koalitionsvertrag-2013 pdf

Ein Auszug aus diesem Vertrag, die Kultur betreffend: Koalitionsvertrag stärkt Kunst, Kultur und Medien

 

 

Nov 082013
 

Aus der Tagespresse:

07.11.13 -Berlin –
Union und SPD wollen in einer gemeinsamen Regierung die Kultur als Staatsziel im Grundgesetz verankern. Unionsfraktionsvize Michael Kretschmer sagte der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag, die Koalitions-Arbeitsgruppe Kultur habe sich gemeinsam auf diesen Vorschlag verständigt.

So berichtet die NMZ, die Neue Musik Zeitschrift:

Nach der Verfassung haben in Deutschland die Bundesländer die Kulturhoheit. Inzwischen sei es aber längst anerkannt, dass auch der Bund in vielen Bereichen Verantwortung trage, so Kretschmer. Der gleichberechtigte Arbeitsgruppenvorsitzende Klaus Wowereit (SPD) sagte: «Wir sind uns einig, dass die Kulturpolitik nicht eine Aufgabe für einzelne Bereiche ist, sondern dass hier Bund, Länder und Kommunen zusammenarbeiten müssen, Kräfte bündeln müssen, um gemeinsam blühende Kulturlandschaften in Deutschland zu erhalten und auszubauen.»

Weitere Informationen hierzu:

www.kulturrat.de

www.bundestag.de

Edition Stiftung Schloss Neuhardenberg 1 :Staatsziel Kultur! Staatsziel Kultur?