Mai 072014
 

Am 23. April 2014 fand die Landeskulturkonferenz 2014 im Plenarsaal des Schweriner Schlosses statt.

Die Landeskulturkonferenz 2014 wurde organisiert vom Landeskulturrat, vom Kreativsaison e. V. und der Koordinierungsstelle des Netzwerkes Kulturelle Kinder- und Jugendbildung MV unter Trägerschaft des Landesverbandes für populäre Musik und Kreativwirtschaft MV – PopKW.

Themenschwerpunkte waren:

  1. Die neue Förderrichtlinie und ihr Drei-Säulen-Modell, Vorschläge und Vorgaben, damit die Kommunikation zwischen der Kulturszene, den Gemeinden, den Landkreisen und dem Land in gemeinsamer Verantwortung stattfinden kann und zu einer neuen Form des Austausches führt.
  2. Welche Aufgabe und Funktion werden die regionalen Kunst- und Kulturräte als Selbstvertretungsorgane und Plattform des fachlichen Austausches in Zukunft haben und welche Rolle werden sie bei der Kommunikation zwischen den Ebenen spielen können.

Benno Plassmann, Vorstandsmitglied des Kunst- und Kulturrates Vorpommern-Greifswald, äußerte sich zum Thema Die Kunst- und Kulturräte als eine Antwort auf Neustrukturierung von
Kulturförderung und Kulturpolitik in M-V.  Er stellt darin  die zentralen Forderungen des Kunst- und Kulturrates VG,w ie sie z.B. auf der Kreiskulturkonferenz erarbeitet wurden,  vor wie auch die Wahlprüfsteine für die kommende Kommunalwahl in MV:

  • Zur dauerhaften Sicherstellung der Kreis-Kultur-Gelder soll eine Verwaltungsvereinbarung vergleichbar mit der des Kreissportbunds geschlossen werden.
  • Die Kreiskulturförderung soll mit der Fachkompetenz einer gemeinsam bestellten Jury ausgegeben werden.
  • Kulturpolitische Leitlinien sollen erarbeitet werden, als Grundlage von Förderentscheidungen und weiteren Entwicklungen.
  • In einem weiteren Schritt soll ein partizipativer Prozess zur Erarbeitung eines Kulturentwicklungsplan für den Kreis auf den Weg gebracht werden.
  • Die Schulen sollen für Initiativen kultureller Bildung von Einzelkünstler*innen und Vereinen geöffnet werden.
  • Für alle Bau-Aufträge im Kreis sollen 3% (gemäß Land) der Gesamtsumme für Kunst am Bau ausgegeben werden.
Download des Beitrages im PDF-Format Beitrag zur Landeskulturkonferenz 2014