Jul 312014
 

Der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Brodkorb,  zur in Kraft getretenen Kulturförderrichtlinie:

Die Förderung wird jetzt transparenter, klarer und verlässlicher. Damit ist allen Beteiligten geholfen. Ich bin sicher, dass Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffende durch weniger bürokratischen Aufwand und erhöhte Planungssicherheit mehr Zeit für Kunst und Kultur haben

Die Pressemitteilung zum Inkrafttreten der Förderrichtlinie:

Nach anderthalbjähriger Diskussion mit den Kulturschaffenden und der kommunalen Ebene ist die neue Kulturförderrichtlinie in Kraft getreten. „Die Förderung wird jetzt transparenter, klarer und verlässlicher. Damit ist allen Beteiligten geholfen. Ich bin sicher, dass Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffende durch weniger bürokratischen Aufwand und erhöhte Planungssicherheit mehr Zeit für Kunst und Kultur haben“, zeigt sich Kultusminister Mathias Brodkorb erfreut.

Die Kulturförderung erfolgt zukünftig über ein Drei-Säulen-Modell. Säule 1, die kulturelle Grundversorgung, erfasst Musikschulen, Kinder- und Jugendkunstschulen, Bibliotheken, Projekte der Literaturhäuser, Film- und medienpädagogische Projekte und Projekte soziokultureller Einrichtungen.
Daneben werden in den Säulen 2 und 3 Projekte von überregionaler oder landesweiter Bedeutung und sonstige herausragende Projekte gezielt gefördert.

„Erstmals können Projekte der Grundversorgung und überregionale Projekte für zwei Jahre gefördert werden. Dies war eine Forderung der Kulturschaffenden. Ich bin froh, dass wir uns hierauf verständigen konnten“, erklärt Brodkorb.
Bisher mussten die Anträge jedes Jahr neu gestellt und bearbeitet werden.
Hinzu kommt in vielen Fällen ein vereinfachter Verwendungsnachweis. Dies wird zukünftig bei einer Landesförderung von bis zu 20.000 Euro ermöglicht. „Der vereinfachte Verwendungsnachweis entlastet vor allem ehrenamtlich geführte Kulturprojekte von Bürokratie. Wir wollen damit den vielfältigen kulturellen Initiativen ermöglichen, vor allem das zu tun, was sie in unser aller Interesse am liebsten tun möchten, nämlich unsere Kultur bestmöglich zu befördern und nicht das Anlegen und Verwalten von umfangreichen Akten“, so Brodkorb.

Minister Brodkorb dankte allen Beteiligten, allen voran dem Landeskulturrat, den Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden sowie den Vertretern der Kommunen, die sich fachkundig in die Diskussion eingebracht haben. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir jetzt eine gute Grundlage für die Kulturförderung in den nächsten Jahren geschaffen haben“, so Minister Brodkorb abschließend.

Die Förderrichtlinie zum Download: [ddownload id=“1510″] PDF Format

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