Mrz 052017
 

In diesem Beitrag stellen wir die verschiedenen Ankündigungen und Einladungen zusammen, die in der letzten Zeit in unserem Postfach eingetrudelt sind.

Und das ist eine ganze Menge!

Noch ist der Termin nicht endgültig bestätigt, die offizielle Einladung noch nicht erfolgt, aber die konstituierende Sitzung des Landeskulturrates Mecklenburg-Vorpommern ist für den 15. März 2017 angekündigt.

Der neue Landeskulturrat MV wird aus 9 berufenen Sachverständigen und 8 berufenen Vertretern der Kreis- und Kulturräte bestehen.

Sobald der Termin bestätigt ist, wird das auf unserer Seite natürlich veröffentlicht.

Und nun zum Anfang dieser langen Info-Liste eine Einladung:

09.03.17 - Entscheidungsfindung über die Bildung eines Kreiskulturrates LRO, HRO

Einladung zur Entscheidungsfindung über die Bildung eines Kreiskulturrates LRO, HRO

Sehr geehrte Kunst- und Kulturschaffende,

zur Entscheidungsfindung über die Bildung eines Kunst- und Kulturrates für den Landkreis Rostock – oder eines gemeinsamen Kulturrates in Kooperation mit der Stadt Rostock – laden wir Sie am 9. März 2017 um 16.00 Uhr herzlich in das Kunstmuseum Schwaan ein. Näheres zum Hintergrund und zum Ablauf des Treffens entnehmen Sie bitte der beigefügten Einladung.

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen zur Teilnahme an

  • Kornhaus Bad Doberan e.V., Ronald Richardt | 038203 – 622 80 | info@kornhaus-doberan.de oder an
  • Kunstmuseum Schwaan, Carolin Kampehl | 03844 – 89 17 92  | c.kampehl@kunstmuseum-schwaan.de

Mit freundlichen Grüßen auch im Namen von Carolin Kampehl, Frauke Lietz und Ralph Kirsten
  
Ronald Richardt

Geschäftsführer Kornhaus e.V.,  info@kornhaus-doberan.de, ✆  038203 62280
PDF-Download: Weitere Informationen

15.03.17 - Gemeinnützigkeit für Vereine
Eine Weiterbildungsveranstaltung des Bürgerhafens Greifswald und des Pommernschen Diakonievereins in Kooperation mit der Ehrenamtsstiftung.

Themen und Fragen, die gemeinsam bearbeiten werden,  sind unter anderem:
–    Lohnt sich die Gemeinnützigkeit?
–    Voraussetzungen für den Erhalt der Gemeinnützigkeit
–    Die steuerliche Behandlung der Einnahmen
–    Der Umgang mit Spenden
–    Mittelbindung und Mittelverwendung
–    Nachweispflichten gegenüber dem Finanzamt

weitere Infos
Datum: 15.03.2017  ||  Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Greifswald, Rakower Str. 18, 1. OG (gegenüber vom Pommerschen Landesmuseum)
Referent: Wolfgang Pfeffer
Teilnehmer max. 30
Kosten: keine   || Zur Online-Anmeldung auf der Webseite der Ehrenamtsstiftung

 

Kleine Information am Rande: Dank der Gerichtsreform im Lande Mecklenburg-Vorpommern ist der im Dezember 2015 neugewählte Vorstand des Kunst- und Kulturrats Vorpommern-Greifswald immer noch nicht in das Vereinsregister eingetragen! Eintragsänderungen, die mehr als 12 Monate nicht bearbeitet werden, da fehlen uns höflicherweise die Worte…

15.03.17 - Bewerbungsschluss Poetencamp M-V

POETENCAMP M-V geht in die nächste Runde – Bewerbungen ab sofort möglich

Unter der Leitung des Schriftstellers und Verlegers Bertram Reinecke und des Literaturwissenschaftlers Dr. Wolfgang Gabler veranstaltet das Literaturhaus Rostock vom 11.–16. Juni 2017 das POETENCAMP M-V (in Boltenhagen und Klütz ).
Teilnehmen können nach einer textbasierten Vorauswahl sechs Stipendiat/innen, die das 30. Lebensjahr nicht überschritten haben und aus M-V kommen (d. h. die hier geboren und aufgewachsen sind oder ihren aktuellen Wohnsitz in M-V haben).
Bis zum 15. März 2017 können junge Autor/innen literarische Texte aller Gattungen (Gesamtumfang max. 22.000 Zeichen) und kurze biografische Angaben einsenden: bewerbung@literaturhaus-rostock.de

Das POETENCAMP bietet den Teilnehmern die Gelegenheit, Lyrik, Prosa oder szenische Texte zu verfassen, zu verfeinern und auszufeilen. Im Rahmen analytischer Sitzungen arbeiten sie die Stärken und Schwächen ihrer Texte heraus.

Die Diskussion innerhalb des POETENCAMPs stellt für viele junge Autor/innen zudem den ersten Wirkungstest für die eigenen Texte dar. Der Austausch mit den anderen Teilnehmern führt dazu, die eigenen Schreibweisen stärker zu reflektieren, und regt zu deren Weiterentwicklung an. Zugleich fördert das POETENCAMP M-V die Vernetzung des schriftstellerischen Nachwuchses und den Kontakt der Teilnehmer zu anderen literarischen Institutionen in Mecklenburg-Vorpommern und auch außerhalb des Bundeslandes. Von den Dozenten können die Teilnehmer außerdem im persönlichen Gespräch Wissenswertes z. B. über den Umgang mit Verlagen und Strömungen innerhalb des Literaturbetriebs erfahren. Das POETENCAMP kann dadurch zum entscheidenden

Das POETENCAMP M-V wird gefördert durch das Nachwuchskünstlerprogramm des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern.

weitere Infos
LITERATURHAUS ROSTOCK Doberaner Straße 21, 18057 Rostock

✆  (0381) 492 55 81 E-Mail: programm@literaturhaus-rostock.de ¦ www.literaturhaus-rostock.de

weitere Informationen zur Autorenförderung auf der Seite des Literaturhauses Rostock.
 

16.03.17 - Sprechtag des Servicecenter Kultur in Greifswald

Im März bietet das Servicecenter Kultur wieder einen Sprechtag in Greifswald an. Künstler, Kulturträger und Vereine erhalten hier kostenfrei Hilfestellung bei allen Fragen rund um Kulturförderung.

Einen Schwerpunkt bei den Beratungsterminen soll das Thema „Bescheide lesen und verstehen“ bilden.

Fördermittelempfänger sind aufgerufen, ihre Fragen rund um das Zuwendungsverfahren zu stellen.
Bitte vereinbaren Sie einen Termin per Mail oder Telefon.

weitere Infos
Datum: 16.03.2017, 10:00 – 16:00 Uhr
Ort: Koeppenhaus Bahnhofstr. 4/5, 17489 Greifswald
Anmeldung/Kontakt: Hendrik Menzl (Servicecenter Kultur), info@servicecenter-kultur.de
0381 20354-09

17.03.17 - Neue Ansichten! Kunst Kultur Wissenschaft Nachhaltigkeitspolitik im Dialog

Bewerbungsschluß!
Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt schreiben Artist in Residence-Stipendium auf der Insel Vilm für 2017 aus

Können Kunst und Kultur den Wandel hin zu einer nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Gesellschaft befördern? Und lassen sich ökologische Fragestellungen in der künstlerischen Praxis und in kulturpolitischen Konzeptionen verankern? Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Umweltbundesamt (UBA) schreiben erstmalig im Rahmen eines Forschungsvorhabens ein Aufenthaltsstipendium für Kunstschaffende aus. Das Stipendium umfasst einen insgesamt sechswöchigen Arbeitsaufenthalt auf der Insel Vilm bei Rügen und richtet sich an Kunstschaffenden aus den Sparten Bildende Kunst einschließlich Performances, Installationen, Fotografie sowie Literatur und Musik. Bewerbungsschluss ist am 17.03.2017. Der Beginn des Aufenthaltsstipendiums ist für Anfang Juni 2017 geplant. Eine prominent besetzte Jury wählt unter den eingereichten Bewerbungen die Stipendiaten aus.

Kunst und Kultur können nicht nur Identität erzeugen, Orientierung bieten und Sinn stiften. Sie können und sollen aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen reflektieren, Transformationsprozesse kritisch begleiten und neue Perspektiven, Denkweisen und Modelle aufzeigen, wie wir unsere Gesellschaft besser und anders organisieren. Zur kulturellen Dimension der Nachhaltigkeit liegen derzeit noch geringe theoretische und praktische Ansätze vor. Das BMUB will gemeinsam mit dem UBA einen Dialog anstoßen zwischen Kunstpraxis und Kulturpolitik sowie Wissenschaft und Nachhaltigkeitspolitik. Ziel des Vorhabens ist es, neue Kommunikationsformate zur Kultur der Nachhaltigkeit im Sinne der Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und der von den Vereinten Nationen beschlossenen „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu entwickeln und Anknüpfungspunkte kultureller Diskurse und künstlerischer Praxis an die Nachhaltigkeitspolitik aufzuzeigen.

mehr Text und Infos
Ausgangsort und Startpunkt für den Dialog zwischen Kunst, Kultur, Wissenschaft und Nachhaltigkeitspolitik ist die Insel Vilm. Die Insel ist Bestandteil des Biosphärenreservats Südost-Rügen und repräsentiert die unvergleichliche Vielfalt und Schönheit der Natur in ihrer ursprünglichen Form. Seit zweihundert Jahren kommen Künstler, Forscher und Naturfreunde nach Vilm, um die Natur zu erleben und Inspiration für ihre Arbeit zu finden. Seit 1990 betreibt das Bundesamt für Naturschutz dort  eine Außenstelle, zu der die Internationale Naturschutzakademie Insel Vilm gehört. Die Akademie fungiert als Ideenschmiede, internationales Trainingszentrum und Ort des Erfahrungsaustausches zum Schutz der Natur. An den zahlreichen Veranstaltungen nehmen Experten aus dem In- und Ausland teil.

Die Stipendiaten  aus Literatur und Musik jeweils eine/r, aus der Gattung Bildende Kunst maximal zwei, verbringen in dem Zeitraum Anfang Juni bis Ende August 2017 einen maximal sechswöchigen (2 x 3 Wochen)  Arbeitsaufenthalt in den Räumlichkeiten der Internationalen Naturschutzakademie auf Vilm. Dort haben sie die Möglichkeit, an der inhaltlichen Ausgestaltung eines künstlerischen Konzepts zu arbeiten. Es ist vorgesehen, die entstandenen Werke in einer für 2019 geplanten Gruppenausstellung in Berlin zu zeigen oder in das Begleitprogramm zur Ausstellung zu integrieren. Während des Arbeitsaufenthalts auf Vilm können die Stipendiaten an den öffentlichen Veranstaltungen der Akademie teilnehmen und den Dialog mit den dort anwesenden Arbeitseinheiten des Bundesamtes für Naturschutz suchen. Außerdem sollen sich die Stipendiaten auf Vilm aktiv an einem transdisziplinären Workshop mit Vertretern aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Nachhaltigkeitspolitik beteiligen, der  im Zeitraum 6. bis 9. Juni stattfindet. Darüber hinaus können bei Interesse Kontakte zu Mitarbeitern des BMUB und der zugehörigen Ämter sowie die Teilnahme an Veranstaltungen des BMUB vermittelt werden. Hierfür stehen keine zusätzlichen Reisekosten zur Verfügung.

Das Residence-Programm umfasst die kostenfreie Unterkunft in der Internationalen Naturschutzakademie. Es stehen Einzel- und Doppelzimmer mit Internetanschluss in neun gut ausgestatteten Gästehäusern zur Verfügung. Die Förderung beinhaltet einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten in Höhe von 1.400 € brutto pro Monat während des Arbeitsaufenthalts. Zusätzlich werden den Stipendiaten einmalig die Reisekosten (An- und Abfahrt nach/von Vilm) erstattet. Die aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen sind bis zum 17. März 2017 ausschließlich per E-Mail einzureichen ed.ab1568594446u@net1568594446hcisn1568594446a.eue1568594446nna1568594446.

Fragen zur Ausschreibung beantwortet: Fotini Mavromati, 0049 (0) 340 21 03, E-Mail: fotini.mavromati@uba.de
Fragen zur Insel Vilm beantwortet: Dr. Norbert Wiersbinski, 0049 (0) 38301-86 113, E-Mail: norbert.wiersbinski@bfn.de

 


22.03.17 - Informationsveranstaltung zum Fonds für kleine Projekte

Informationsveranstaltung zum Fonds für kleine Projekte / Interreg V A
Die Kommunalgemeinschaft Pomerania e. V. lädt in Zusammenarbeit mit der Universitäts- und Hansestadt Greifswald zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, dem 22. März 2017 um 17:00 Uhr , in den Bürgerschaftssaal des Rathauses Greifswald ein, um Ihnen eine Möglichkeit der Förderung deutsch-polnischer Begegnungsprojekte vorzustellen und Hinweise zur Antragstellung zu geben.

Mithilfe des Fonds für kleine Projekte werden zahlreiche kleine kulturelle Vorhaben und Aktivitäten, die zur Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses der beiderseits der deutsch-polnischen Grenze wohnenden Bevölkerung beitragen, umgesetzt. Die Bezuschussung im Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beträgt bis zu 85%.

Ziel ist die Stärkung der regionalen Identität und des besseren gegenseitigen Kennenlernens der Einwohner/-innen des Grenzgebietes durch die Förderung von kleineren Veranstaltungen, die zu einer Verbesserung der Kooperation in folgenden Bereichen beitragen: Kultur, Sport, Umweltschutz, Jugendaustausch, Gesundheit, Soziale Integration, Gleichstellung von Männern und Frauen, Bildung, Lebenslanges Lernen, Tourismus und Erholung u. a.  Die durch den Fonds geförderten Maßnahmen sollen die Entstehung neuer und die Festigung bereits bestehender Kontakte unterstützen, um durch die gegenseitige Annäherung und Verständigung der Menschen und den Abbau von Barrieren und Vorurteilen die Grundlage für eine stabile Zusammenarbeit in der Grenzregion zu schaffen.  

Bitte melden Sie sich telefonisch oder per Mail an!

weitere Infos

Datum: 22. März 2017, Uhrzeit: 17:00
Ort: Rathaus Greifswald, Markt, 17489 Greifswald,
Kontakt: Frau Doreen Schwenn, Büro des Oberbürgermeisters
03834 8536-1109  
Fax: 03834 8536-1105  
E-Mail: d.schwenn@greifswald.de

24.03.17 - Fördermittelinformationsveranstaltung für Akteure im ländlichen Raum

Das Neubrandenburger Institut für Kooperative Regionalentwicklung lädt ein zu einer Fördermittelinformationsveranstaltung für Akteure im ländlichen Raum am 24. März 2017 ab 11.00 Uhr.

Ziel der Veranstaltung ist die Information und Beratung über Fördermittel und Fördermittelgeber für Projekte im ländlichen Raum in Mecklenburg-Vorpommern.
In der Veranstaltung geben Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner von verschiedenen Programmen praxisnahe Informationen und Beratung über Fördermöglichkeiten für Projekte im ländlichen Raum.

Die Veranstaltung richtet sich an Akteure aus dem Ländlichen Raum, die Unterstützung für ihre Projektideen suchen, vor allem diejenigen, die bisher wenig bis gar keine Erfahrung mit Fördermitteln und sonstigen Unterstützungsmöglichkeiten haben (ehrenamtlich Aktive/Initiativen, Bürgermeister, „kleine“ Verwaltungen, Kleinunternehmer, „Raumpioniere“, Kulturschaffende, „Touristiker“, Leader-Akteure u.ä.).

Die Veranstaltung wird vom Neubrandenburger Institut für Kooperative Regionalentwicklung an der Hochschule Neubrandenburg durchgeführt und findet im Rahmen der Vorbereitungsphase des Forums Ländliche Entwicklung und Demografie Mecklenburg-Vorpommern statt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und offen für alle Interessierten. Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen erforderlich.

Bitte beachten Sie das beigefügte Programm inklusive Anmeldeformular, das sie hier oder von der Webseite des Institutes herunterladen können:

Download Programm und Anmeldeformular

Anmeldeschluss für die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist der 20. März 2017,

Anmelde und Kontakt-Infos
  • per  Online-Anmeldeformular
  • per E-Mail an kaether@hs-nb.de unter Verwendung des PDF-Anmeldeformulars mit Betreff: Fördermittelinfoveranstaltung
  • per Fax an 0395-5693-7-4703
  • per Post an Hochschule Neubrandenburg, z.H. Johann Kaether, Postfach 110121, 17041 Neubrandenburg

03.04.17 - Bewerbungsschluss: Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen

Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ –  Bewerbungsschluss am 3. April

Nachstehender Aufruf richtet sich explizit auch an Kulturschaffende, Vereine, Initiativen, Einzelinitiatoren und nicht ausschließlich an Unternehmen, StartUps etc.:
Am 21. Februar 2017 ging Deutschlands Innovationswettbewerb in die nächste Runde. 

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der langjährige Förderer Deutsche Bank prämieren 2017 innovative Projekte, die die Bedeutung von Offenheit für Innovation und Fortschritt verdeutlichen und einen aktiven Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten. Herausforderungen wie Migration, Digitalisierung oder Globalisierung verlangen neue Antworten und Offenheit für neue Lösungen.
Gefragt sind Experimentierfreude, Neugier und Mut zum Umdenken – ob von Sozialunternehmen, innovativen Firmen, digitalen Startups oder Bürgerinitiativen.

Welche guten Ideen haben Unternehmen, um soziale und gesellschaftliche Probleme zu lösen? Wie können deutsche Start-ups den Umweltschutz und die Wirtschaftskraft in Entwicklungsländern stärken? Mit welchen Aktionen stärken Bürger Toleranz und Meinungsvielfalt? Wie öffnen sich kulturelle Einrichtungen dem digitalen Wandel und einem jüngeren Publikum?

Bis einschließlich 3. April 2017 können deutschlandweit Unternehmen, Social Start-ups und Social Entrepreneure, Gründer, Projektentwickler, Kunst- und Kultureinrichtungen, Universitäten, soziale und kirchliche Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Verbände, Genossenschaften sowie private Initiatoren unter www.ausgezeichnete-orte.de am Wettbewerb teilnehmen.

weitere Infos

Flyer zum Wettbewerb
Trailer zum Wettbewerb auf youtube

Bewerbungs-Hotline (werktags von 9 bis 18 Uhr):  030/23 60 78 490

02.05.17 - Einsendeschluss: Fonds Soziokultur: Am Puls der Zeit

Fonds Soziokultur: Offene Ausschreibung für soziokulturelle Projekte: »Am Puls der Zeit« – Projektförderung des Fonds Soziokultur 2. Halbjahr 2017

Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen von Kunst und Kultur waren immer im Fluss, das Ziel soziokultureller Projekte war stets, sich den damit verbundenen Herausforderungen zu stellen, Widersprüche auszuhalten und nachhaltig für eine Verbesserung der Lebensbedingungen einzutreten. Es galt und gilt dabei, verborgene kulturelle Potenziale zu entdecken, Impulse zu setzen und ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen, die auf Dauer den Blick auf die gesellschaftliche Wirklichkeit schärfen und zu einem nachhaltigen Engagement führen können. Wenn heute aufgeregt und geradezu inflationär über Fake-News debattiert wird, kommt es darauf an, Tatsachen zu bemühen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen – analytisch und poetisch, nachdenklich und satirisch. Am Anfang stehen Fragen.

 Woher kommt das Unbehagen, das gerade viele Menschen umtreibt?
Liegt es an unseren Lebensstilen, dem Hang zum Individualismus, fehlender Empathie für ein besseres Miteinander im Alltag?
Gibt es in diesen Zeiten der Globalisierung und des Freihandels wirklich die „eine“ Welt, die doch irgendwie zusammenwächst?
Oder geht es uns gut, weil es anderen schlecht geht? Folgen wirklich nur die Abgehängten den Populisten?
Wie steht es um die soziale Ungleichheit im Lande?
Spurensuche ist angesagt, Fakten sind gefragt. Teilhabe ist mehr als nur eine kulturpolitische Frage. Es gilt, neue Akzente zu setzen: Was ist heute im Leben wirklich wichtig?

Wir suchen wieder Menschen mit kreativen Ideen und Niveau und bieten eine Förderung für Projekte aller Art, die originell und innovativ die Themen der Zeit aufgreifen und zum Nachdenken und Nachmachen anregen.

Wettbewerb um die besten Projektideen

Die zweite Ausschreibung 2017 ist an kein spezielles Thema und auch an keine Kunst- und Kultursparte gebunden. Dem Fonds Soziokultur stehen im zweiten Halbjahr 2017 zirka 550.000 Euro für Projektförderungen zur Verfügung.
Gefördert werden zeitlich befristete Projekte, in denen neue Angebots- und Aktionsformen in der Soziokultur erprobt werden. Die Vorhaben sollen Modellcharakter besitzen und beispielhaft sein für andere soziokulturelle Akteure und Einrichtungen. Damit regt der Fonds Soziokultur einen bundesweiten Wettbewerb um die besten Projektideen an.
Es können auch Projekte unterstützt werden, die aufgrund ihrer Konzeption und ihres Umfanges eine längerfristige (mehrjährige) Zeitplanung erfordern. Die Förderung des Fonds ist dabei nicht nur auf die Durchführungsphase des Projektes begrenzt, sondern kann auch die Phase der Konzeptentwicklung einbeziehen. Voraussetzung für solche Förderungen ist, dass die Vorhaben besonderen qualitativen Ansprüchen genügen und geeignet sind, die Bedeutung der Soziokultur für das kulturelle Leben in der Öffentlichkeit darzustellen.
Kulturelle Initiativen, Zentren und Vereine sind aufgerufen, sich zu beteiligen und Anträge für das zweite Halbjahr 2017 zu stellen.

Einsendeschluss ist der 02. Mai 2017. Es gilt das Datum des Poststempels.

weitere Infos
Das Kuratorium des Fonds entscheidet am 03. und 04. Juli 2017 abschließend über die eingegangenen Anträge.

Die Projekte dürfen nicht vor dem 15.07.2017 beginnen!

Weitere Informationen sowie den Antragsvordruck erhalten Sie auf der Webseite des Fonds Soziokultur

Kontakt:
Fonds Soziokultur, Weberstr. 59 a, 53113 Bonn
info@fonds-soziokultur.de

  0228 97 14 47 90 |  fax 0228 97 14 47 99

  •  05.03.2017
  •   Info

  Eine Antwort zu “Termine im und ab März”

  1. Ich sage DANKE für die Zusammenstellung der Infos – denn von Nichts kommt Nichts.