Jan 062015
 

Das Thema Widerstand gegen TTIP beschäftigt den KuKuRa VG schon die ganze Zeit. Wir sehen, daß der Widerstand gegen dieses Abkommen in Europa wächst und sehen auch, daß die Bundesregierung unverdrossen unangefochten weiter an diesem Abkommen festhält und unerschütterlich bereit ist, den Souverän (das Volk / die wahlberechtigten Bürger) an Geheimkonsortien, gebildet aus Abgesandten der Multi-Konzerne, auszuliefern und erarbeitete und bewährte Standards zur Sicherung von Vielfalt und Lebensqualität der Profitgier der Multis zuliebe aufzugeben.

Nun bezieht auch der Deutsche Kulturrat Stellung gegen TTIP und wird aktiv:

21.05.2015: Tag gegen TTIPEr deklariert den 21. Mai 2015 als Tag der kulturellen Vielfalt | Aktionstag gegen TTIP, CETA & Co. und richtete eine Internet-Platform zur Bündelung der Aktivitäten ein.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann:

Wir bitten alle Künstler, Kultureinrichtungen und Kulturorganisationen, sich am Tag gegen TTIP, CETA und Co. zu beteiligen. Gehen Sie in die Öffentlichkeit, informieren Sie über die Gefahren von TTIP, CETA und Co.. Doch wir wollen den Aktionstag nicht auf den Kulturbereich begrenzen, sondern laden herzlich alle aus dem Umwelt-, Sozial- und Verbraucherbereich, den Demokratiebewegungen, den Kirchen, den Parteien, den Gewerkschaften und den Kommunen ein, an diesem Tag mit dem Kulturbereich gemeinsam im ganzen Land dezentral aktiv zu werden. Wir freuen uns auf viele neue Bündnisse gegen TTIP, CETA und Co.! Nutzen Sie unsere neue Informationsseite tag-gegen-ttip.de.

Endlich wird auf breiterer Ebene verstanden, daß auch die Kultur und nicht nur regionale Produkte etc.  durch diese Freihandelsabkommen betroffen ist (siehe unsere bisherigen Beiträge zum Thema).

Immerhin nennt der Kulturrat die europäische Bürgerinitiative „Stopp TTIP und CETA!“ auf seiner Seite und verlinkt sie. Ein wenig mehr Informationen über bereits bestehende Kampagnen hätte auf der Aktionsseite schon Platz gefunden… Konkurrenzdenken? Das wäre kontraproduktiv.

Link: die Aktionsseite des Deutschen Kulturrates